Aktuelles

Seminar »Real Fake«

Lehrveranstaltung im Masterstudiengang
im WS 2017/2018
MA PD+KD

Seminarbeschreibung

Unser Alltag ist ein Alltag medialer Erfahrungen. Es wird präsentiert und repräsentiert: die Parteiprogramme, politische Werbung, die Propaganda. Professionelle Selbstinszenierer werden zu YouTube-Stars, »Influencern« oder US-Präsidenten. Reality-TV ist in der Regel ohne Realitätsbezug! »Richtig« ist was unwidersprochen bleibt, »wahr« ist, was behauptet werden kann. Diskussionen über alternative Fakten und Fake News prägen eine Vertrauenskrise der Medien in denen die Unterscheidung von Ereignissen in simulierte oder tatsächliche unmöglich geworden ist.

»Wahrheit ist die Erfindung eines Lügners.«
(Heinz von Förster)

Bestimmte Akteure bedienen sich immer wieder der Strategie der Täuschung und der Suggestion, um beabsichtige Wirkungen zu erzielen und bei Konsumenten bestimmte Schlussfolgerungen zu provozieren. Sie bedienen sich hier antiker Fertigkeiten, den Strategien der List, der Gaukelei, der Inszenierung, der Suggestion und der Manipulation. Diese sind so alt wie die Menschheit und entsprechende Anekdoten ziehen sich durch die Weltgeschichte wie ein roter Faden.

Wir sind gewöhnt daran mit harmlosen Unwahrheiten und kleinen Manipulationsversuchen konfrontiert zu sein: unsere Sehgewohnheiten und Rezeptionsverhalten sind längst an diese Umstände angepasst. Allerdings werden neue Technologien die Grenze zwischen dem Realen und dem Artifiziellen weiter als je zuvor verschwimmen lassen. Die Gestaltung steht hier vor einer besonderen Herausforderung im Bezug auf die Frage der Authentizität und Glaubwürdigkeit — vielleicht sogar im Bezug auf die Stärkung der Menschen gegen Manipulation und Propaganda.

Seminarziele

Die Teilnehmer des Seminars werden sich mit Beiträgen zur Thematik auseinandersetzen, um ein breiteres Verständnis des gesellschaftlichen Diskurses und der gestaltungsbezogener Fragestellungen zu entwickeln. Eigene Gedanken und Positionen werden erarbeitet und in Form einer eigenen Arbeit oder Hausarbeit entwickelt.

Seminarthemen

Public Relations, Werbung, Präsentation, Marketing, Simulation, Psychoanalyse, Desinformation, Propaganda, »Fake News«, »Alternative Facts«, Virtual Reality, Augmented Reality, Kybernetik 2. Ordnung, Computer-Generated-Graphics, Realtime Imaging, Artificial Intelligence, …

Voraussetzung

Das Seminar richtet sich in erster Linie an Studierende des Masters Produktdesign und Kommunikationsdesign (Module Gesellschaftswissenschaften 1 bzw. 2)

Anmeldung

Anmeldung über Campus erbeten.

Termine

Mittwochs 14:00-18:00 Uhr
Raum 01104 oder 03115

Erstellt am 11. September 2017 um 0:29 Uhr | Kategorie: lehre

Seminar »Real Virtuality«

Lehrveranstaltung ab 3. Semester
im WS 2017/2018
KD (offen für PD!)

Seminarbeschreibung

Virtual Reality (kurz »VR«) wird schon seit vielen Jahren als Wundertechnologie portraitiert in mit der man neue körpernahe mediale Erfahrungen machen kann. Die Möglichkeit in computergenerierte Umgebungen eintauchen und mit ihnen interagieren zu können verspricht, dass neue Arbeits-, Anwendungs- und Forschungsfelder für die Interaktive Gestaltung entstehen werden. Durch technische Fortschritte ist es in den letzten Jahren gelungen die VR-Technik kostengünstig anzubieten, so dass sich ein Durchbruch im Markt bevorsteht.

Aber in welcher Weise dieses Medium eingesetzt und sinnvoll gestaltet werden kann, das ist eine spannende und nach wie vor offene Frage. Viele Akteure beginnen sich mit ersten Projekten im Bereichen Kunst, Unterhaltung, Industrie, Gesundheit oder Bildung zu positionieren.
Neben VR finden sich auch benachbarte Bereiche der »Mixed Reality« (MR) bzw. der »Augmented Reality« (AR), welche durch aktuelle Software- und Hardware-Innovation eine schnelle Marktpräsenz und Bedeutung erreichen werden.

Seminarziele

In diesem Projektseminar werden sich die Teilnehmer mit der neuen VR-Technik praktisch auseinandersetzen und auf der Basis erster eigener Experimente den spezifischen Anforderungen an Gestaltung herantasten und dabei eigene Entwurfskompetenz im Bezug auf das Medium entwickeln

Seminarthemen

»Virtual Reality«, Augmented Reality, Mixed Reality, Telepresence, Simulation, »Big Data«, Game Design,  …

Voraussetzung

Abgeschlossenes 1. Studienjahr. Begleitend zum Seminar findet im KD in diesem Semester im Modul „Interaction/Interface 2“ eine Kurs zum Tool Unity 3D statt. Die Teilnahme wird empfohlen.
Produktdesigner können an dieser Veranstaltung über eine entsprechende Anmeldung eines korrespondierenden Angebotes von Prof. Manfred Wagner teilnehmen. Prof. Wagner wird fr die Produktdesigner dann als Prüfer agieren.

Anmeldung

Anmeldung über Campus erbeten.

Termine

Mittwochs 10:00-13:00 Uhr
Raum 01104 oder 03115 oder im VR Lab

Erstellt am 5. September 2017 um 15:12 Uhr | Kategorie: lehre

Bazon Brock auf der see-Conference #12

Erstellt am 28. April 2017 um 17:34 Uhr | Kategorie: diskurs

Lehrveranstaltungen im Sommersemester 2017

»Continuity« (Bachelor)

Betreut durch: Prof. Dipl.-Des. Oliver Wrede

Seminarbeschreibung

Gelungene Interaktionsgestaltung schafft ein positives Gefühl: Man kann in der Tätigkeit in eintauchen – ganz gleich, ob es sich hierbei um das (vermeintlich passive) Anschauen eines Kurzfilms handelt, eine mobile App oder ein Computerspiel. Selbst die Bedienung eines Fahrkartenautomaten kann sich in einer bestimmten Situation “natürlich anfühlen” oder eben nicht.

Wie aber stellt man dieses Gefühl her? Hierzu werden ohne Zweifel eine Reihe von Faktoren ausbalanciert. Welche Faktoren dies sind wird u.a. von Psychologen in Form von Denkmodellen vorgeschlagen. Betrachtet man diese, so ergeben sich daraus einige wichtige Fragen: Wie genau können diese Erkenntnisse zur Lösung von Entwurfsfragen herangezogen werden? Wie produziert man also eine hohe Erlebnisqualität? Wann (und vor allem warum) fühlt sich etwas “richtig” und “stimmig” an? Was genau ist mit »Experience Design« überhaupt gemeint?

Seminarziele

Der Titel des Seminars »Continuity« ist eine Anspielung auf die sog. Flow-Theorien aus der Psychologie, die – neben anderen hochspannenden Ansätzen und Beispielen – ein Ausgangspunkt sein werden für offensive Nachforschungen und unschuldige Entwurfsexperimente.

Das Seminar richtet sich somit an alle Studierenden, denn es werden sicher Erkenntnisse gewonnen, die zu den Grundlagen zählen.

Seminarthemen

Immersion, Flow, Form follows Emotion, Joy of Use, Pacing & Interaktionsdynamik, Micro-Interactions, Augmented Reality, Virtual Reality, Interaction Patterns, Empathy Mapping, Experience Mapping, mentale Modellierung, Playfulness, …

Erster Termin: 5. April 2017, 10-13 Uhr, R01104

Siehe auch http://tinyurl.com/m5m94vz

 

»The Meaning of Structure« (Master)

Betreut durch: Prof. Dipl.-Des. Oliver Wrede

Seminarbeschreibung

Dieses Seminar befasst sich mit der Natur und Charakteristik dessen, was gemeinhin als »Struktur« beschrieben wird. Struktur ist das verbindende Element zwischen Inhalt und Form — und im Effekt ein in jeder Gestaltung zwingend innewohnender Sachverhalt.

In unserer Alltagssprache meinen wir aber oft »Struktur« unabhängig bestimmen zu können: Wir strukturieren, »clustern«, systematisieren, koppeln, synchronisieren, ordnen, kategorisieren, schaffen Zusammenhänge oder Differenz — und zwar nicht nur in den Dingen, sondern auch in den Imaginationen, die über Dinge transportiert werden.

Ganz unschuldig und ohne den Anspruch ein philosophisches Seminar zu ersetzen, nähert sich das Seminar der Debatte über Strukturalismus/Poststrukturalismus bzw. zeichnet diese Diskussion nach, soweit es hilfreich ist für eine weitereBestimmung der Rolle des Designers bei der Transformation von Strukturen.

Erster Termin: 12. April 2017 um 14-17 Uhr in R01104

 

Erstellt am 22. März 2017 um 17:36 Uhr | Kategorie: lehre

Ideale vs. reale Studierende (?)

Interessanter Kommentar von einem Kollegen anlässlich einer Diskussion zum Thema »Digitalisierung« an der FH Aachen: Es ist die Rede von »idealen« Studierenden, wie sich die Hochschulpolitik sie sich wünscht — und »realen« Studierenden, die nicht proaktiv studieren oder irgendwie vorgebildet in das Studium eintreten. Die Formulierung als »ideal vs. real« meint hier vielleicht, dass die »realen« Studierende zu oft zu wenig informiert, zu wenig motiviert, zu wenig selbsttändig und zu wenig studierfähig seien.

Ich denke, dass die Hochschulen (bzw. die Lehrenden) hier auch oft zu wenig gegen diese Entwicklung tun!

Dazu ein Zitat aus einem Beitrag aus dem Jahr 2003:

If professors want students to become autonomous, creative, helpful and cooperative, educational institutions must actually allow students to practice exactly these skills (and allow students to be autonomous, creative, helpful and cooperative) by designing curriculums and courses that really value these qualities.

Die These ist, dass wir zwar eine neue Form des Lenrverhaltens wünschen — die Leistungsmessung aber nicht auf diese neue Vorstellung hin ausgerichtet haben. Geprüft wird eben, was leicht zu prüfen ist. Es ist dann nicht wirklich verwunderlich, dass Studierende ihr Lernverhalten auf die für das Prüfungs- und Benotungswesen entscheidenden Fähigkeiten hin abstellen.

Tatsächlich ist die Klage der sich derartig äußernden Dozenten ja nicht, dass sich Studierende nicht auf Klausuren oder Prüfungen vorbereiten, sondern dass sie die »Hidden Agenda« in der Lehre nicht als zusätzliche Anforderung akzeptieren.

Eine Einschätzung dazu, worin diese »versteckten Ziele« der Lehre bestehen:

Educators from different professions nowadays have hidden agendas in teaching. Here is an exemplaric list of what educators would like students to learn:
Optimze their learning strategies (learn to learn)
Contextualize what they understand with what they already know
Conclude own standpoints and arguments from a variety of statements
Debate issues with fellow students and experts
Create materials that help in getting the message across
Learn to talk in front of a group of people and to articulate for different target audiences verbally or by writing
Learn to organize team-work and develop self-organization skills

Das Problem:

Diese Aspekte wechseln beliebig zwischen erwünschtem Ergebnis der Aktivitäten in der Lehre einerseits und andererseits auch als implizite Voraussetzung oder Erwartung an die Studierenden. Und dies ist offenkundig auch abhängig vom Lehrstil einzelner Dozenten, die auf einzelne Aspekte mal mehr und mal weniger Wert legen.

Erstellt am 10. November 2016 um 15:42 Uhr | Kategorie: lehre

Postwachstum – Im Gespräch mit Nico Paech

Niko Paech im Gespräch mit Max Spielmann

Niko Paech im Gespräch mit Max Spielmann from hyper video on Vimeo.

Wenn alle so wie wir leben würden, bräuchten wir ungefähr drei Erden. Über kurz oder lang werden wir uns vom Wachstumsparadigma verabschieden müssen. Nico Paech, Ökonom und an der Universität Oldenburg lehrend hat den Begriff der Postwachstumsgesellschaft entscheidend mitgeprägt. Für ihn gibt es keine technischem Lösungen. Nur in der Verlangsamung, in der Regionalökonomie, der Suffizienz und der Subsistenz sieht er Ansätze zur Überwindung der Wachstumsgesellschaft.

Erstellt am 16. Oktober 2016 um 1:06 Uhr | Kategorie: diskurs

Lehrveranstaltungen im Wintersemester 2016/2017

Im Bereich »Interaktive Medien« gibt es im Studiengang Kommunikationsdesign im Wintersemester drei Veranstaltungen an denen alle Studierenden ab dem 2. Studienjahr teilnehmen können:

»Forecast«

Dieses Seminar befasst sich mit der Gestaltung von Informationen und Anwendungen zur Vorhersage von Entwicklungen und Ereignissen.

Betreut durch: Prof. Dipl.-Des. Oliver Wrede

»Einfachheit und Luxus«

Dieses Seminar geht der Frage nach was EINFACHHEIT und was LUXUS in der Interaktiven Gestaltung ist.

Betreut durch: Prof. Dipl.-Des. Wolfgang Gauss

»Little Big Details«

Dieses Seminar befasst sich daher mit der Erforschung und Konzeption außergewöhnlicher Designelemente und -lösungen und der Erschaffung emotionaler und erinnerbarer Momente für den Bereich der interaktiven Medien.

Betreut durch: Prof. Dipl.-Des. Markus Strick

Erstellt am 7. September 2016 um 16:52 Uhr | Kategorie: lehre

UX’er sein oder werden? Fragen der Ausbildung

In einer Session auf dem UX Camp West fragte ich die Teilnehmer danach, wie die Ausbildung besser auf den UX-Beruf vorbereiten kann. Ich persönlich war sehr an der akademischen Ausbildung interessiert — und hier natürlich die Designausbildung. Es waren unter den Teilnehmern auch viele Designer anwesend (auch zwei Ehemalige aus Aachen!).

Wegen der kurzen Zeit hatte ich beschlossen die Diskussion anzustossen durch eine Frage nach MEHR oder WENIGER Spezialisierung auf das UX-Thema, zum Beispiel durch Studiengänge, die auf das Thema ausgerichtet sind. Einige Pro/Contra-Argumente hatte ich als Einstieg auf die Folien gepackt.

In der Diskussion zeigte sich dann, dass die anwesenden, die praktisch unter dem Label UX arbeiten sehr unterschiedliche Herkunft hatten. Die meisten allerdings hatten unterstrichen, dass eine hochschulische Ausbildung vor allem eine wichtige Basis für ihre Arbeit war — eine Ausbildung, die einen mit einem spezifischen Mindset ausstattet, um vielfältig, vielschichtig und analytisch-konzeptionell zu denken. Das UX braucht diesen erweiterten Blick.

Insgesamt fühlte ich mich durch die Wortbeiträge bestärkt in der Lehrkonzeption, die meine Lehre bestimmt und die ich in Aachen vertrete. Das war erfreulich.

Erstellt am 1. September 2016 um 14:35 Uhr | Kategorie: lehreux

UX Camp West 2016

Gastgeber des UX Camp West 2016 war dieses Mal Yello Strom, die das wirklich toll gemacht haben. Abgesehen davon, dass es brüllend heiss war die Tage fehlte es den Teilnehmern an nichts. Spannende Sessions und gute Gespräche natürlich inklusive (sogar die nutzerzentrisch designte Cocktails am Abend).

Es gab auch einige Interviews zu Fragen zur UX-Thematik:

Erstellt am 31. August 2016 um 15:36 Uhr | Kategorie: ux

Dokumentation zum Thema Creative Coding und Processing

Erstellt am 15. März 2016 um 22:56 Uhr | Kategorie: generative gestaltung

Neues Seminar im SS 2016: »Information Mapping«

Nachdem dieses Seminar im WS 2000/2001 zuletzt angeboten wurde (vor 15 Jahren) ist es nun Zeit für eine Neuauflage:

Seminarbeschreibung

Dieses Seminar befasst sich mit der gestalterischen Aufbereitung von Daten zu visuellen (teilweise interaktiven) Darstellungen. Nach einer praktischen Einstiegsphase bearbeiten die Teilnehmer relevante selbstgestellte Themen.

Seminarziele

Die Teilnehmer erstellen Konzepte und prototypische Anwendungen und erwerben sowohl allgemeine methodisches Know-how zur Bearbeitung gestalterischer Probleme im Bereich der digitalen Informations- und Interaktionsgestaltung als auch spezifisches Wissen über die konkreten Probleme und Fragestellungen bei der Handhabung von Daten mit dem Ziel vermittelnde Darstellungsformen daraus zu generieren.

Seminarthemen

»Data Journalism«, Generative Gestaltung, »Big Data«, Datenvisualisierung, Informationsgrafik, Data Mining, Open Data, Information Design, …

Teilnahmevoraussetzungen

Das Seminar ist offen für alle KD-Studierende ab dem 3. Semester. Masterstudierende sind willkommen. Englischkenntnisse sind auf Grund der oft englischsprachigen Lektüre von Vorteil. Eine sehr regelmäßige Teilnahme an den Seminarterminen wird erwartet.

Teilnahme

Bei Interesse bitte eine Anmeldung über das Campus-System (und per Mail an wrede@fh-aachen.de).

Seminar-Blog

http://campusphere.de/

Erstellt am 9. März 2016 um 19:21 Uhr | Kategorie: lehre

Neues Seminar im WS 2015/2016: »Gute Entscheidung, schlechte Entscheidung«

Im Wintersemester 2015/2016 biete ich ein höchst spannendes Seminar für ALLE Studierende (KD ab dem 3. Semester, Teilnehmer aus dem MA willkommen):

»Gute Entscheidung, schlechte Entscheidung«

In diesem Seminar gestalten wir Entscheidungshilfen für verschiedene Entscheidungsprobleme. Um Hilfen für leichtere und bessere Entscheidungen zu entwickeln, befassen wir uns mit der Natur von Entscheidungsprozessen in ausgesuchten Situationen (in Gesellschaft, Unternehmen, Politik, Alltag und Spiel). Wie sich zeigen wird, hängen Entscheidungen oft von Dingen ab, die gestaltbar sind.

Und dabei geht es um viel: Gute Entscheidungen fällen — das ist die hohe Kunst des Managements, der Lebensführung, der Politik. Entscheidungen bestimmen den Lauf der Dinge. Wer Entscheidungen fällen muss, der braucht Information, Überblick, Durchblick und Erfahrung. Wie z.B. entscheiden Sie sich jetzt für das richtige Seminar? Was würde ihre Entscheidung erleichtern? Mehr Informationen? Mehr Erfahrung? Verlassen Sie sich auf die Berichte anderer? Wie entscheiden Gruppen, Institutionen und Organisationen? Welche Probleme mit Entscheidungsfragen bestehen in unserer Gesellschaft, im Alltag oder in Unternehmen?

Im Seminar befassen die Teilnehmer sich mit diesem Phänomen der Entscheidung: historische Entscheidungen, Entscheidungshilfen, Kaufentscheidungen, Fehlentscheidungen, Entscheidungsbefugnisse, Bauchentscheidungen, Entscheidungsschwächen, Entscheidungsdruck, Unentschiedenheit, … um nur einige Begriffe zu nennen.

Das Thema wird natürlich schon lange in der Wissenschaft bearbeitet. Und in vielen Bereichen erweist sich die kluge Vorbereitung und Begleitung von Entscheidungen zunehmend als zentraler Faktor für Qualität und Fortschritt.

Ein besseres Verständnis über das Wesen und die Mechanik von Entscheidungsprozessen eröffnet die Chance durch Gestaltung (auch im Sinne von „Gestaltung als Beratungsform“) die Qualität von Entscheidungen zu verbessern.

Seminarziele

Die Teilnehmer erstellen Konzepte und prototypische Anwendungen und erwerben sowohl allgemeine methodisches Know-how zur Bearbeitung gestalterischer Probleme im Bereich der digitalen Informations- und Interaktionsgestaltung als auch spezifisches Wissen über die konkreten Probleme und Fragestellungen bei der Vorbereitung und Begleitung von Entscheidungsituationen.

Bemerkungen:

Die Einführungsveranstaltung findet voraussichtlich am Mittwoch, den 30.09.2015 von 14:00 bis 17:00 (ggf. im Raum 03115) statt. Näheres wird noch via E-Mail bzw. hier in Campus angegeben.

Voraussetzungen:

Das Seminar ist offen für alle KD-Studierende ab dem 3. Semester. Masterstudierende sind willkommen. Englischkenntnisse sind auf Grund der oft englischsprachigen Lektüre von Vorteil. Nur eine sehr regelmäßige Teilnahme an den Seminarterminen kann den Lernerfolg sicherstellen. Programmierkenntnisse sind keine Voraussetzung.

Erstellt am 4. September 2015 um 11:46 Uhr | Kategorie: lehre

Was ist UX Design?

Ein Beitrag vom britischen Design Council:

Erstellt am 17. Mai 2015 um 10:53 Uhr | Kategorie: ux

audiotool Pick

Einige Tracks von der Semester-Startveranstaltung kamen von audiotool.com.

Etwas zum Hintergrund…

Wer selbst mit dem Track experimentieren will klickt auf „remix“. Damit öffnet man den Track im Audiotool. Dieses läuft noch in Flash — wird aber seit einiger Zeit für HTML5 adaptiert und kommt dann mit interessanten neuen Features.

Schon die Flash-Anwendung war ein Meilenstein im Bezug auf das, was man mit Audio im Browser machen konnte (wenn man ein paar Jahre Arbeit reinstecken kann). Die nächste grosse Release wird eine HTML5-Webapp (inklusive der Klangberechnung) in JavaScript realisiert wird, ist das nicht ganz trivial. Zu Hilfe kommt da Defrac (siehe defrac.com) — welches unter anderem aus der jahrelangen Grundlagenarbeit für das Audiotool hervorgegangen ist.

Als kleine Technikpreview von Defrac gibt es das Audiotool Sketch: https://www.defrac.com/audiotool.sketch/

Auf audiotool.com gibt es eine lebendige Community, die Musik machen und sich gegenseitig ihre Kompositionen remixen.

Disclaimer: Audiotool.com und Defrac gehören zur dimensional GmbH.

Erstellt am 26. September 2014 um 3:08 Uhr | Kategorie: fundsachen

Vier Professuren am FB Gestaltung der FH Aachen ausgeschrieben

Die FH Aachen Fachbereich Gestaltung schreibt aktuell VIER Professuren aus.

Die Bewerbungsfrist ist der 26. September 2014.

Professur für das Lehrgebiet „Fotografie“
(100%, befristet)

Professur für das Lehrgebiet „Interaktive Gestaltung, Schwerpunkt: Interface Design“
(50%, befristet)

Professur für das Lehrgebiet „Industrial Product Desgin“
(50%, befristet)

Professur für das Lehrgebiet „Typografie“
(100%, unbefristet)

Details bei den Stellenanzeigen der FH Aachen.

Erstellt am 26. August 2014 um 11:43 Uhr | Kategorie: lehre