Einige Tracks von der Semester-Startveranstaltung kamen von audiotool.com.
Etwas zum Hintergrund…
Wer selbst mit dem Track experimentieren will klickt auf „remix“. Damit öffnet man den Track im Audiotool. Dieses läuft noch in Flash — wird aber seit einiger Zeit für HTML5 adaptiert und kommt dann mit interessanten neuen Features.
Schon die Flash-Anwendung war ein Meilenstein im Bezug auf das, was man mit Audio im Browser machen konnte (wenn man ein paar Jahre Arbeit reinstecken kann). Die nächste grosse Release wird eine HTML5-Webapp (inklusive der Klangberechnung) in JavaScript realisiert wird, ist das nicht ganz trivial. Zu Hilfe kommt da Defrac (siehe defrac.com) — welches unter anderem aus der jahrelangen Grundlagenarbeit für das Audiotool hervorgegangen ist.
Als kleine Technikpreview von Defrac gibt es das Audiotool Sketch: https://www.defrac.com/audiotool.sketch/
Als er bemerkte, dass sich einer von uns auf einen Klappstuhl aus durchsichtigem rosa Kunststoff niedergelassen hatte, erging Z. sich in einer Tirade über die Designer.
»Seitdem die letzten Nachfolger des Bauhauses das Zeitliche gesegnet haben«, fing er an, »sind diese Leute damit beschäftigt, alle Gebrauchsgegenstände unbrauchbar zu machen. Was sie Kreativität nennen, ist eine Drohung. Zu ihren Triumphen gehören die Abschaffung des Wasserhahns, der Bau von windschiefen Regalen, die Erfindung von Lampen, die nicht wie Lampen aussehen und möglichst wenig Licht geben, und von Sitzgelegenheiten, die nicht nur wackeln, sondern, wie der berühmte Stuhl von Gerrit Rietveld, der menschlichen Anatomie Hohn sprechen. Der Mehrwert dieser Objekte besteht darin, dass sie mit dem Namen ihrer Urheber verziert sind.« […] Man müsse sich die Hölle als einen Ort vorstellen, der ganz und gar von Designern möbliert sei.
* aus: Herrn Zetts Betrachtungen (S. 58), Hans Magnus Enzensberger, Suhrkamp, Berlin 2013
Es ist ja eigentlich schön, dass Die Bahn mit der Zeit geht und Tickets über Mobiltelefone vertreibt. Schade ist nur, dass sie offenbar keine Nutzertests machen. Mehr als einmal schon brauchte ich mehrere Anläufe, um ein Handy-Ticket zu erwerben.
Der Grund: Die wichtigsten Buttons für die Kaufabwicklung sind auf etlichen Screens nur wenige Millimeter neben dem Logout-Link. In diesem Screenshot vom iPhone habe ich die Größe einer Fingerkuppe mit eingezeichnet:
Da der Logout – einmal versehentlich berührt – auch nicht bestätigt werden muss, darf man das ganze Prozedere mit der Verbindungssuche nach einem neuen Login von vorne beginnen.
Angesichts des Aufwandes, der getrieben werden musste, um die Schaffner mit entsprechenden Lesegeräten auszustatten und damit einzuarbeiten, kann man sich über einen solchen eklatanten Designfehler beim User Interface nur wundern.
Tim Bruysten hat es verlinkt: Zillow ist ein Online-Dienst, der für 88 Millionen Häuser Daten aus den Immobilienmärkten zusammenstellt. Hier ist eine Demo:
Nun ist die Information über den Wert der Häuser und die Verkaufsabsichten der Eigentümer auch eine Information für welche sich der klassische Einbrecher sicher interessieren wird.
Zwar waren diese Informationen auch vorher schon im Netz verfügbar – aber dank GPS kann man nun die umliegenden Häuser auf einer Satelliten-Ansicht von seinem Standort anschauen. Somit erzeugt die Zillow iPhone App eine neues Potential, welches den Hausverkäufern bei der Abgabe der Daten sicher so nicht bewußt war.
Man vernetzt eben nicht nur die Möglichkeiten, sondern eben auch die Konsequenzen!
Dieses Interview in der deutschen Ausgabe des Harvard Business Manager Magazins mit Charles Czeisler thematisiert die medizinischen Auswirkungen von Schlafdefizit, welches viele Manager und Führungskräfte im Laufe ihrer Arbeit aufbauen. Nach einigen Tagen zu wenig Schlaf akkumuliert sich das Defizit und wirkt sich auch bei Entscheidungen so aus als hätte man viele Stunden nicht geschlafen. Zitat:
Die Menschen glauben, dass sie Zeit sparen und produktiver sind, wenn sie auf Schlaf verzichten. In Wirklichkeit beschneiden sie ihre Produktivität dadurch ganz erheblich. Jemand, der ausreichend schläft, nickt in einem wichtigen Treffen mit einem Kunden nicht ein. Er kann sich über einen längeren Zeitraum hinweg auf seine Aufgabe konzentrieren und seine ganze Intelligenz und Kreativität in das jeweilige Projekt einbringen.
Interessant fand ich auch den Hinweis, dass viele Menschen glauben, sie könnten bewusst entscheiden wach zu bleiben. Tatsächlich übernimmt das Gehirn die Kontrolle und versetzt den Körper in den Schlafzustand, wenn das Gleichgewicht zu sehr ausser Kontrolle geraten ist.
Dieser Videokünstler hat hunderte von Nutzer-Videos von YouTube in denen musiziert wird gesammelt, gesichtet und zu neuer Musik zusammengemischt – mit absolut erstaunlichen Ergebnissen.
Die Videos beweisen eine ähnliche Gespür wie schon die Remixes von Eclectic Method – mit dem gravierenden Unterschied, dass keine professionellen Materialien zum Einsatz gekommen sind.
Ich teste gerade das neue Worpress (Version 2.7) und bin sehr angetan von dem Redesign im Admin-Bereich. Da hat sich über die Jahre viel verbessert und mit viel Liebe zum Detail wurde da viel logischer und übersichtlicher aufgebaut.
Erstellt am 5. Dezember 2008 um 20:33 Uhr | Kategorie: fundsachen
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