Microsoft wurde von der Europäischen Regulierungsbehörde das Trademark für den Windows Vista Systemfont verweigert. Wie die Behörde feststellt handelt es sich um ein Plagiat der Schrift Frutiger Next dessen Copyright die Linotype GmbH hält.
Interessant sind vielleicht die Details der Begründung, die darlegt, welche Aspekte der Schrift als ausreichend identisch angesehen werden, um ein Plagiat zu begründen:
As rightfully observed by the Applicant and uncontested by the Holder, the prior design and the RCD are to be considered identical. The typefaces of both designs have the same stroke thickness. The ratio from cap-height to descender height is equal. The proportion of character height to character
pitch is identical. The type face in the specimen text does not show any differences. The minuscule “a”, “c”, “e” “g” and “t” have the same proportion in the prior design and the RCD. The height of the crossbeam at the “e” is identical. The height of the bow at the “a” is identical. The “c” shows the same shape and the same loophole. The lowercase “s” and the capital “S” show the same sweep. The capital “G” and “S” are totally identical in both designs. The numeric characters “3”, “5”, “6” and “9” do not show any difference.
Erstellt am 4. April 2006 um 13:05 Uhr | Kategorie:
Nicht kategorisiert
Die Firma Chevrolet wollte als Marketing-Gag Werbeclips ausstrahlen lassen, die von den eigenen Kunden produziert wurden. Daraus hat sich eine Gegenbewegung entwickelt: Werbespots, welche Botschaften verbreiten, die nicht ganz im Sinne des Herstelles sein werden.
Hier einige Beispiele.
Erstellt am 3. April 2006 um 23:09 Uhr | Kategorie:
spass
Für die Veranstaltungen dieses Semester gibt es neue Weblogs:
* Sound (mit Prof. Sabine Fabo)
* Rotationen (passend zu den gleichnamigen Veranstaltungen im 1. Jahr)
Fehlen nur noch passende Grafiken im Kopf….
Erstellt am 21. März 2006 um 18:27 Uhr | Kategorie:
lehre
Jetzt gibt es schon einen »Podcastday 2006«. Dieser findest statt im Rahmenprogramm des Medienforums NRW (am 24. Mai 2006). Man schreibt:
Im Rahmen des medienforum.nrw – dem in Köln stattfindenden, bedeutenden europäischen Fachkongress der Medienbranche – wird es am 24. Mai 2006 erstmals einen Kongresstag rund um das Thema »Podcasting« geben. Zu diesem Podcastday 2006 werden auf 12 Panels über 40 Referenten aus dem In- und Ausland auftreten und Themenschwerpunkte diskutieren […]
Erstellt am 21. März 2006 um 18:11 Uhr | Kategorie:
tipps
Das Ideentower-Weblog kommentiert einen einem Bericht der »Brand Eins«: »Viele Unternehmen sind an dem Punkt angelangt, bei dem die Powerpoint Präsentation nur müde machen da die Komplexität macnher Themen und Strukturen nicht mehr vermittelt werden können. Hier kommen die Visualisierung-Berater ins Spiel. Bei den Visualisierungstechniken wird kein „alter Wein in neuen Schläuchen“ eingeschenkt und die Organisation und ihre Strategien nur bildlich dargestellt. Nein, hier werden die Schwierigkeiten und Abhängigkeiten im Unternehmen anhand großformatiger Bilder dargestellt.« [via Tobias Jordans del.icio.us Links]
Der Bericht der Brand Eins ist (mal wieder) ein Beleg dafür wie wesentlich die Funktion von Kommunikationsgestaltung innerhalb von Unternehmen sein kann.
Erstellt am 10. Februar 2006 um 13:00 Uhr | Kategorie:
Nicht kategorisiert
Christine Perfetti von UIE Brainsparks berichtet über einen Beitrag in der Fachzeitschrift Nature, in welchem über Wahrnehmungsforschung an der Carleton University in Ottawa berichtet wird:
Lindgaard and her team presented volunteers with the briefest glimpses of web pages previously rated as being either easy on the eye or particularly jarring, and asked them to rate the websites on a sliding scale of visual appeal. Even though the images flashed up for just 50 milliseconds, roughly the duration of a single frame of standard television footage, their verdicts tallied well with judgements made after a longer period of scrutiny.
Hier ist ein Beispielexperiment mit dem einblenden einer Seite für 50 bzw. 500 Millisekunden.
Ich halte es für absolut möglich mit dieser Methode die Prinzipien zu erkennen nach denen unsere Wahrnehmung die Eindrücke strukturiert und prioritisiert. Nicht einverstanden bin ich aber mit der Art und Weise wie Perfetti den Begriff »aesthetics« verwendet: nämlich nur als Faktor der visuellen Form. Warum formalästethische Fragen immer noch so oft auf rein visuelle Phänomene isoliert werden kann ich nur vermuten.
Erstellt am 22. Januar 2006 um 1:43 Uhr | Kategorie:
Nicht kategorisiert
Vorgestern hat Apple neue Hard- und Software vorgestellt. Erwähnenswert ist sicher der Umstieg auf den Intel-Dual-Core-Chip, welcher bei dem iMac G5 zwei- bis dreifache Geschwindigkeit und bei dem Laptops (nun MacBook genannt) sogar drei- bis vierfache Geschwindigkeit liefert. Die letzte Bastion der Windows-Befürworter – die Kritik an der Performance – scheint damit erobert. Ich bin gespannt auf die ersten Testberichte.

Etwas unter geht hierbei, dass Apple die iLife-Suite in nahezu jeder Hinsicht für Weblogging und Podcasting aufgebohrt hat. GarageBand ist nun eines der schicksten Podcasting-Editoren auf diesem Planeten:

Und dies ist nebst den anderen sehr brauchbaren iLife-Tools kostenlos bei jedem neuen Mac dabei. Selbst für Geld könnte man in der Windows-Welt etwas vergleichbares nicht finden, welches zudem auch derartig integriert ist.
Wenn man sich nun noch die stattliche Palette der Profi-Software aus dem Hause Apple anschaut, dann erscheint es geradezu unvernünftig auf diese potenten Werkzeuge zu verzichten (zumal es ja die wichtigsten anderen Tools im Markt sowieso schon seit ewigen Zeiten für die Mac-Plattform gibt).
Erstellt am 12. Januar 2006 um 16:10 Uhr | Kategorie:
tools
Die Zeit betreibt ja schon seit langem Weblogs zu verschiedenen Themen. Neu ist jetzt das Design-Weblog.
Erstellt am 12. Januar 2006 um 12:57 Uhr | Kategorie:
tipps
Die derzeitige Rotationsgruppe beschäftigte sich mit dem Thema »Peak Oil«. In der nächsten Woche wird eine neue Rotationsgruppe kommen und ich denke schon nach, welches Alternativthema zum Visualisierungsproblem gemacht werden könnte. Ich liebäugele natürlich wieder mit Themen, die wieder mit Überdimensionalität zu tun haben – also die Darstellung von Fakten, die einfach schwer vorstellbar sind. Zur Zeit in der engeren Wahl:
- Supervulkane und deren Auswirkungen (z.B. die Yellowstone Magmakammer deren Ausbruch geologisch gesehen überfällig ist)
- Weltweite Rodung von Urwäldern und deren Folgen
Erstellt am 4. Dezember 2005 um 15:27 Uhr | Kategorie:
Nicht kategorisiert
Seit einigen Wochen fegt nun schon das Thema Sony BMG Rootkit (Hintergrund: Was ist ein Rootkit?) durch die Blogsphere. Sony BMG hat sich in den USA hinreissen lassen einige Audio CDs mit einer Software auszustatten, die sich beim einlegen der CD in den Computer selbst heimlich installiert. Die Installation ist so gemacht worden, dass die neue Software möglichst unentdeckt bleibt. Heise.de:
Der Kopierschutz installiert unter anderem auch Filtertreiber für CD-ROM-Laufwerke sowie für die IDE-Treiber, durch die er Zugriffe auf Medien kontrolliert. Die Software taucht weder in der Software-Liste der Systemsteuerung auf, noch lässt sie sich über einen Uninstaller deinstallieren. Sie versteckt nicht nur die ihr zugehörigen Dateien, Verzeichnisse, Prozesse und Registry-Schlüssel, sondern global alles, was mit $sys$ im Namen anfängt. Hierdurch wird Nutzern ein Bärendienst erwiesen – Schadsoftware kann sich einfach durch entsprechende Namensgebung mit Sonys Hilfe tarnen.
Der Treiber fragt alle zwei Sekunden alle laufenden Prozesse nach den von ihnen geöffneten Dateien ab, um seiner Aufgabe – dem Verhindern von unerwünschten Kopien – nachzukommen, und das gleich jeweils achtmal am Stück. So verbraucht der nicht ganz koschere Kopierschutz Rechenzeit, auch wenn die zu schützende CD gar nicht im Laufwerk liegt. Die Software verankert sich derart tief im System, dass sie selbst im abgesicherten Modus gestartet wird. Wenn die Treiber also Probleme verursachen, könnten sie das System komplett unbrauchbar machen.
Rein zufällig entdecckte Mark Russinovich von Sysinternals beim testen einer neuen Version seines kostenlossen RootKit-Scanners RootKit Revealer. Er berichtet zudem, dass die XCP gennante Software von der Firma First4Internet stümperhaft implementiert ist und so ein Sicherheitsrisiko ist: es ermöglicht Dritten sehr leicht das einschleusen weiterer versteckter Programme. Zudem scheint First4Internet sich Programmcode aus einem Open Source Projekt entliehen zu haben, was laut GPL-Lizenz eigentlich dazu führen müßte, dass First4Internet den Quellcode des RootKits offenlegen muss. Zwar hat Sony einen Uninstaller veröffentlicht, der aber zunächst seinerseits Sicherheitsprobleme hat.
Die RootKit-Software gibt es im Moment zwar nur für Windows, aber Sony BMG testet bereits etwas ähnliches für MacOS X.
Der Präsident der Recording Industry Association of America (RIAA) – oberster Schützer des Urheberrechts im Musikbereich in den USA – zeigt Verständnis für Sony BMG und vermutet, dass auch andere Hersteller ähnliche Strategien anwenden (nur das diese bisher nicht bekannt geworden sind).
Die heimliche Manipulation des Systems ohne Zustimmung des Benutzers durch einen grossen Hersteller stellt einen einmaligen Vorgang dar (zynisch könnte man behaupten, dass Microsoft dies unentwegt macht, aber gemeinhin dienen die Windows-Updates zur Sicherung des Systems). Es ist somit auch klar, dass nicht nur Microsoft, sondern auch einige Verbraucherschutzbehörden in den USA juristisch gegen Sony BMG vorgehen.
Der Fall des Sony BMG RootKits macht die Problematik deutlich, die Verbraucherschützer und Sicherheitsexperten schon lange bemängeln: dass die technischen Lösungen zur Sicherhung des Urheberrechts vor allem die Rechte der Verbraucher beschneiden könnten.
Erstellt am 4. Dezember 2005 um 13:51 Uhr | Kategorie:
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Wie heise.de berichtet beendet T-Online die Kooperation mit Six Apart (Hersteller von Movable Type und Anbieter des Weblog-Hosting-Services Typepad.com). Dies kann nun mehrere Dinge bedeuten: in Deutschland gibt es noch keinen wirklichen Markt für Weblogs, die URLs unter denen die Weblogs dann liefen waren nicht attraktiv oder der monatliche Preis für das Weblog war zu hoch. Wahrscheinlich trifft alles ein bisschen zu.
Erstellt am 25. November 2005 um 14:53 Uhr | Kategorie:
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Axel Nattland berichtet, dass am Studiengang »Educational Media« der Universität Duisburg Essen die Studierenden eigene Weblogs pflegen müssen. Diese werden aber nicht von der Uni selbst angeboten, sondern sollen – aus pädagogischen Gründen – bei einem der zahlreichen Blog-Hoster (oder auf eigenem Webspace des Studierenden) erstellt werden.
Erstellt am 24. November 2005 um 13:38 Uhr | Kategorie:
Nicht kategorisiert
Via Beat Doebli: Ja, so kann man E-Learning machen: Gute Übersichten, solide Struktur, sehr umfassenden und anschaulichem Material eigens produziert für die Lerneinheiten. Das kostet viel Zeit und Geld – aber nur so entsteht ein vertretbarer Kosten/Nutzen-Effekt, denn halbgare und zu öberflächlich ausgearbeitete Lerneinheiten kosten nur und nutzen zu wenig.
DMA zeigt auch, dass es nicht funktionieren kann einfach ein E-Learning-System aufzusetzen und darauf zu bauen, dass die Lehrenden und die Professoren zusätzlich zu der aktuellen Belastung durch Lehre und Selbstverwaltung solche Lerneinheiten erzeugen.
Leider sind einige der Inhalte von DMA nicht mehr ganz aktuell: HTML 4.0 statt XHTML/CSS (um nur ein Beispiel zu nennen). Die öffentliche Verfügbarkeit der Inhalte ist jedoch bemerkenswert und daher gilt den Verantwortlichen hier ein großer Dank und zu Recht wurde diese Initiative für den Medida Prix 2005 nominiert.
Erstellt am 13. November 2005 um 15:02 Uhr | Kategorie:
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Offenbar gibt es das Tool FolderShare jetzt umsonst (nachdem sie Anfang November von Microsoft gekauft wurden). FolderShare gestattet es einzelne Ordner zwischen Rechnern zu synchronisieren.
Leider wird aus der Website nicht klar warum genau man ein Account bei FolderShare.com anlegen muss und ob die Synchronisierung auch ansynchron funktioniert (also wenn die verschiedenen Rechner/Ordner mal nicht gleichzeitig online sind). Es steht nur etwas von »Web Download« auf der Seite – aber es wird nicht präzise erklärt, was damit gemeint ist. Speichert FolderShare die Daten zwischen?
Erstellt am 13. November 2005 um 13:56 Uhr | Kategorie:
tools
Dies ist nur ein Test-Posting mit Flickr. Sehr angenehm, dass man bei Flickr ein eigenes Template für jedes Weblog machen kann.
Somit sind alle Bausteine für ein handliches »Moblogging« vorhanden: Telefon, einfaches Transferrieren der Bilder ins Netz, erstellen von Beiträgen für das Weblog per Mausklick.
Und zudem: Es sieht so aus als würde das kommende WordPress 1.6 direkt das Einfügen von Flicker-Bildern unterstützen.
Erstellt am 12. November 2005 um 19:08 Uhr | Kategorie:
Nicht kategorisiert