September 2010

Journalism in the Age of Data

»Journalism in the Age of Data« ist eine Reportage von Geoff McGhee über die Rolle der Datenvisualisierung als journalistische Medium oder als Mittel zur Narration.

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Die Site begleitet das Video mit zeitgesteuerten Fußnoten über die Interview-Partner und Projekte von denen jeweils gesprochen wird.

[via campusphere.de/dynamicinfo]

Erstellt am 27. September 2010 um 16:20 Uhr | Kategorie: informationsdesign

Neue Seminare im WS 2010/2011

Im Wintersemester werden im Bereich »Interaktive Medien« zwei Lehrveranstaltungen angeboten. Beide Seminare sind zugänglich für alle Studierenden ab dem 3. Semester. Ein bestandenes 2. Semester ist Voraussetzung für die Teilnahme:

»Experience«

Betreuung: Prof. Dipl.-Des. Oliver Wrede
Mittwochs 13-17 Uhr
(Cluster A)

Seit einigen Jahren dreht sich in der Gestaltung von Dienstleistungen — insbesondere im Zusammenhang mit der Digitalisierung und Informatisierung des Alltags — vieles um den Begriff »User Experience Design« — oder kurz: UX.

Wofür steht UX?

Dienstleistungen und Produkte — oder Hybride aus diesen — finden in analoger und digitaler Form gleichermaßen statt und Designer müssen für diese Angebotsformen entpsrechende Kompetenzen und Methoden bei der Formulierung von Lösungen beherrschen und denken können.

UX versucht nun die Nutzer- bzw. Kundenperspektive in Form der “Erlebnis- und Gebrauchsqualität” strenger zu erfassen und mit Konzeptions- und Entwurfstechniken in die Entwicklungsprozesse einzuschleusen, die den komplexen Anforderungen des Gestalteralltags gerecht werden können.

Ziele

Die Teilnehmer lernen spezifische Arbeitsmethoden und -prozesse kennen und erproben diese an eigenen Projekten (z.B. aus dem Bereich des Interfacedesign für das Web, des Digital Editorial Designs, Service Designs, etc).

Weiteres unter: campusphere.de/experience

»Interaction Branding«

Betreuung: Dipl.-Des. Wolfgang Gauss und Dipl.-Des. Markus Strick
Freitags 9-13 Uhr
(Cluster C)

Digitale Medien haben die Medienkomplexität erheblich erweitert. Durch sie hat sich auch die Wahrnehmung einer Marke erheblich verändert. Digitale Markenwahrnehmung ist äußerst vielschichtig, Mobiltelefon, Internet, TV und Spielkonsolen, haben ganze Arbeit geleistet. Neben allen visuellen Standards des klassischen Corporate Designs wie beispielsweise Logo, Farben, Typo, Bildsprache, Tonalität von Texte etc. rücken zunehmen die Aspekte der digitalen Markenwahrnehmung in den Vordergrund und prägen ein neues Gesamtbild.

Bewegung, Animation, die Gestaltung von Interaktionselemente, Ablauf, Logik, Verhalten einer Anwendung, aktive und passive Zustände, Geschwindigkeit, Veränderbarkeit, Transformation, die schnelle und unkomplizierte Austausch- und Anpassbarkeit und letztenendes auch die Erreichbarkeit sind nur einige der neu hinzugekommenen Aspekte, welche als erhebliche Einflussfaktoren auf ein modernes Markenbild nicht mehr von der Hand zu weisen sind.

Das Seminar Interaktion Branding beschäftigt sich daher mit den gewachsenen Ansprüchen an eine moderne Markenkommunikation.

Die Seminarteilnehmer lernen, welche Bereiche zukünftig sicherlich noch an Bedeutung gewinnen für ein Markenerlebnis. Welche wichtig sind, wie diese erkannt, verknüpft und systematisch aufgebaut werden können.

Wir beschäftigen uns mit Gestaltungsgrundlagen wie Einfachheit, der durchgängigen Beständigkeit ebenso wie mit der Übertragbarkeit von einem Medium in ein anderes sowie selbstverständlich mit der Interaktivität.

Aufbauend auf Analysen werden im Seminar eigene Konzepte und Entwürfe für ein interaktives Markenerlebnis entwickelt und präsentiert.

Weiteres unter: campusphere.de/interactionbranding

Erstellt am 6. September 2010 um 17:41 Uhr | Kategorie: lehre

David McCandless: The beauty of data visualization

Über den Redner: „David McCandless turns complex data sets (like worldwide military spending, media buzz, Facebook status updates) into beautiful, simple diagrams that tease out unseen patterns and connections. Good design, he suggests, is the best way to navigate information glut — and it may just change the way we see the world.“

Hier ist auch ein interessantes Interview mit ihm im UK Fernsehen, bei der Neville Brody als Kritiker des „beauty“-Ansatzes im Bezug auf Datenvisualisierung auftritt:

Mehr zum Thema im Dynamic Informationdesign Weblog.

Erstellt am 1. September 2010 um 13:02 Uhr | Kategorie: informationsdesign