Mike Elgan von Ziff Davis Media führte für Devsource.com (gesponsort von Microsoft) eine Reihe von interessanten Video-Interviews durch, die sehr sehenswert sind. Interessant für Designer sindsicherlich die Gespräche mit Jakob Nielsen, Jesse James Garrett, Jeremy Bailenson, Dana Boyd, Joshua Schachter, Tantek Çelik, Steve Krug, Lou Rosenfeld und George Olsen.
Great Minds in Development
Studie: Handys sind vielen Nutzern zu kompliziert
heise.de berichtet: Moderne Handys sind mit zu vielen und kompliziert zu bedienenden Funktionen ausgestattet. Das besagt der „CMO Council’s Global Mobile Mindset Audit“, eine auf dem 3GSM World Congress 2007 in Barcelona vorgestellte Studie, bei der 15.000 Mobilfunk-Nutzer in 37 Ländern befragt wurden. Die Umfrage wurde vom FAME-Forum (Forum to Advance the Mobile Experience) in Auftrag gegeben, dem die Marketing-Chefs großer Mobilfunk-Unternehmen wie ARM, der GSM Association, Google, Intel, Nokia und Qualcomm angehören.
Seminar-Weblog »Desire« aufgesetzt
Das Seminar-Weblog zum kommenden Seminar mit dem Arbeitstitel »Desire« ist aufgesetzt.
Das Thema ist der vorläufig letzte Baustein in einer Reihe von grundlegenden Seminaren. Dazu zähle ich auch die Seminare »Continuity«, »Density«, »Simplicity« und »Perception«.
Freelancer-Studie der Universität Hamburg
Die Uni Hamburg führte im letzten Jahr eine Studie durch, zur Untersuchung der Arbeits- und Lebensbedingungen von Freelancern. Als Unterstützer der Freelancer-Studie machte Oliver Bockelmann diese im damaligen open Business Club (heute “XING”) bekannt.
Von den eingereichten Unterlagen wurden 147 Fragebögen für valide befunden und ausgewertet.
Le Grand Content
Ein Parodie von Clemens Kogler und Karo Szmit (Sprecher: Andre Tschinder) auf die voice-over Informationsgrafik mit Gedanken über alle möglichen Themen:
Die Inspiration zu den Diagrammen gab es laut Abspann von Jessica Hagy auf ihrem Indexed-Weblog.
Youtube-Nutzer sollen bald Geld verdienen können
heise.de berichtet: Die Videoplattform Youtube will ihren Nutzern offenbar bald mit dem kostenpflichtigen Abruf von Videoclips Verdienstmöglichkeiten eröffnen. Dies habe Mitgründer Chad Hurley im Rahmen des Weltwirtschaftsforums in Davos angekündigt, meldet Futurezone.
Quark gesteht falsche Produktpolitik ein
MacTechNews.de berichtet: »Ray Schiavone, CEO von Quark, hat in einem Interview gegenüber MacWorld.co.uk über die aktuellen Pläne von Quark gesprochen. Die Marktführerposition von Quark sei, so Ray Schiavone, das schlechteste, was dem Unternehmen passieren konnte. Man sei zu selbstsicher geworden und habe dadurch viele Gelegenheiten verstreichen lassen. Das hat sich geändert, Quark will offener werden und durch Innovationen glänzen. In der Vergangenheit ist Quark häufig durch überhöhte Update-Preise und lange Entwicklungszeiten aufgefallen, besonders beim Umstieg auf Mac OS X. Durch den starken Konkurrenzdruck, unter anderem von Adobe, muss das Unternehmen diese Probleme beheben.«
Verschiedene PHP-Entwickler in Köln gesucht
Die Kölner Agentur mehrwert bat mich auf offene Job-Angebote für PHP-Entwickler (Senior, Junior und frei) aufmerksam zu machen. Entsprechende Job-Beschreibungen finden auf der Seite der Agentur mehrwert.
Erinnerung: Webmontag am 22.1.
Am kommenden Montag findet der 7. Kölner Webmontag statt (Details hier). Die Webmontage sind inzwischen in vielen größeren Städten regelmäßige Veranstaltungen mit 20-80 Teilnehmern (der erste Webmontag fand übrigens am 7. November 2005 im Hallmackenreuther statt). Mehr Informationen gibt es im FAQ zu den Webmontagen.
heise.de: Open Source als soziale Bewegung der Wissensgesellschaft
Open Source zieht immer weitere Kreise. Jetzt hat die Bundeszentrale für politische Bildung (bpb) ein Dossier zusammengestellt, das sich mit Open Source vor allem als sozialer Bewegung der Wissensgesellschaft beschäftigt.
Die Texte des Dossiers greifen Themen auf wie die Bedeutung von Open Source für Entwicklungsländer, Open Source als Marktphänomen oder die Ausweitung des Open-Source-Prinzips auf Medien, Kultur und Bildung. Die meisten Beiträge stehen unter der Creative-Commons-Lizenz, die eine nicht-kommerzielle Weiterverbreitung erlaubt.
Apple iPhone
Schade, dass Apple das iPhone erst heute vorstellt (Link zur Keynote) — vor einem Jahr wäre es ein grandioses Beispiel für das Continuity-Seminar gewesen: nahezu jeder Interaktionsschritt, wird mit kleinen animierten Übergängen begleitet (siehe Beispielvideos auf der Apple Website).

Das Mobiltelefon mit integriertem iPod (bis 8 Gigabyte) stellt mit seinem multi-touch Display (mehrere Fingerspitzen werden unterschieden) und diverser Sensoren, welche z.B. die Lage in der Hand bestimmen können, ohne Zweifel eine Innovation im Bereich der Interaktion mit Mobilgeräten dar. In Deutschland soll das Gerät erst in einem Jahr auf den Markt kommen.
Interessant – und typisch für Apple – ist, dass ein Produktdesign entwickelt wurde, welches kryptische Bedienkonzepte für die Software durch ein konsequentes überdenken des Hardwaredesigns vermeidet. Zudem erlaubt die völlige Virtualisierung der Bedienelemente (abgesehen von einem Home-Knopf) neue Oberflächen durch einen Software-Update nachzurüsten.
Das einzige, was ich im iPhone vermisse ist ein GPS-Sensor.
iTunes-Alternative
Basierend auf dem Mozilla-Browser haben einige Entwickler einen iTunes-Alterantive mit dem Namen Songbird entwickelt.
Die Entwickler-Vorversion 0.2.1 macht schon einen ganz passablen Eindruck. Ausserdem gibt es Erweiterungen für den Import der iTunes-Bibliothek und für die Kommunikation mit iPods oder Last.fm.
Songbird ist eine ausgewachsene XUL/Mozilla-basierte Applikation, die auf dieser Basis auch plattformagnostisch ist (Windows, Mac, Linux). Leider ist Songbird durch den Mozilla-Ballast ein Megabyte-Schwergewicht. Die Entwicklerversion ist zudem auch noch recht träge.

