Februar 2010

Editorial Design in Zukunft

Wer heute »Editorial Design« als die Gestaltung von Print-Publikationen versteht, der wird in vielleicht 4-6 Jahren zum „alten Eisen“ gehören — und zumindest in der Art Direction keine Rolle mehr spielen.

In Zukunft müssen Gestalter bei den Publikationen auch die Online-Strategien mitdenken — und diese zerfällt gerade in viele Facetten – namentlich: Webbrowser, Smartphones, Tablets.

Hier ein Beispiel von WIRED:

Ein weiteres (vergleichsweise harmlos anmutendes) Beispiel der New York Times auf dem iPad:

Der wichtigste Grund für das im Moment entstehende Genre ist allerdings die zur Zeit die geschlossene Umgebung. Das Word Wide Web hat die Verlage überrascht. Die Regeln für den Zugang zu Inhalten waren schon gesetzt ehe die meisten Print-Publikationen auf die Idee kamen eine Online-Version zu machen.

Die Einbrüche in den Umsätzen zwingt die Verlagshäuser allerdings nun sich Bezahlmodelle in der digitale Welt zu erschliessen — und die neuen Plattformen erlauben es diese Modelle zu etablieren.

Im kommenden Semester gibt es daher ein Seminar zum Thema.

Erstellt am 23. Februar 2010 um 10:58 Uhr | Kategorie: informationsarchitekturinteraktionsdesignzukunft

Lehrveranstaltungen im Sommersemester 2010

»Dynamic Information Design«

Lerhveranstaltung von Prof. Oliver Wrede

Informationen anschaulich zu präsentieren und zu vermitteln ist immer mehr auch ein Thema für dynamische und interaktive Darstellungen und Visualisierungsformen.

In diesem Projektseminar beschäftigen wir uns mit Informationsgestaltung und Datenvisualisierung und verwenden Werkzeuge wie Processing (und andere), um dieses Feld zu erkunden.

Die vielschichten Grundlagen der Informationsgestaltung werden gelegt und Anfängern ein umfassender Einstieg in die Entwicklung solcher Darstellungen geboten.

Weitere Informationen im Seminar-Blog.

»Designing Interaction for Small Devices«

Lerhveranstaltung mit Dipl.-Des. Markus Strick und Dipl.-Des. Wolfgang Gauss

Die Techniken der Konzeption und Gestaltung von interaktiven Medien haben sich in den vergangenen 10 Jahren erheblich weiterentwickelt. Für den Bereich von “Small Devices” – wie beispielsweise iPhone oder Nexus als Mobiltelefone, elektronische Bücher wie Kindle oder das iPad und andere, haben sie zwar ebenso Bestand – es gelten jedoch völlig andere Grundvorraussetzungen.

Diese zu erkennen, das Potential zu nutzen und die Aspekte der Konzeption und Gestaltung anhand von Small Devices anzuwenden, ist der Sinn und Zweck dieser Veranstaltung.

Themen im Seminar:

  • Hardware Analysen
  • Marktübersicht und Benchmarking
  • Zukunftstrends bei Small Devices
  • Technologie als Basis für Gestaltung
  • Praktische Anwendung von Usability-Tests
  • Analysen von Informationsarchitektur und Interaktion-Muster (Touch/Non Touch/5 Punkt-Navigation/Voice)
  • Wireframing und Spezifizierung

Die Studenten werden im Rahmen der Vorlesung ein eigenes Projekt für Small Devices erstellen.

Weitere Informationen im Seminar-Blog.

Erstellt am 23. Februar 2010 um 10:12 Uhr | Kategorie: lehre