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MusicBox: Mapping and visualizing music collections

MusicBox ist eine Applikation zum visuellen Browsen von Musikbibliotheken von Anita Lillie’s Masters Thesis (am MIT Media Lab)

Erstellt am 18. December 2008 um 3:20 Uhr | Kategorie: fundsacheninformationsarchitekturNicht kategorisiert

Hobnox Evolution2 Contest beendet!

Der zweite Kreativförderwettbewerb bei Hobnox ist zu Ende gegangen (es gab auch Preise für 2. und 3. Plätze). Meine Favoriten haben zwar nicht gewonnen – aber so ist das nun mal bei Wettbewerben: alle müssen verlieren damit einer gewinnt. Das ist zwar fair, aber wohl nie ganz gerecht. Andere hätten es sicher auch verdient.

Erstellt am 15. December 2008 um 13:24 Uhr | Kategorie: Nicht kategorisiert

European IA community roadmap

Hier sine einige Slides die als Ergebnis eines Workshops zur europäischen Perspektive der Informationsarchitekten:

“A staged approach to realising a network of IAs in Europe.” (Søren Muus et al.)

Erstellt am 9. October 2008 um 18:30 Uhr | Kategorie: Nicht kategorisiert

Lehrbeauftragte im WS 2008/2009

Ich freue mich bekanntgeben zu können, dass der Lehrbereich »Interaktive Medien« im Wintersemester 2008/2009 von zwei Lehrbeauftragten unterstützt wird.

Wolfgang Gauss
Absolvent der Koeln International School of Design. Seit 2000 unter dem Label “capricoup” als Freelancer und Informationsarchitekt für Kunden und Agenturen wie Braun, Pixelfactory, Sapient, Denkwerk, I-D Media AG tätig. Derzeit ist Wolfgang Gauss überwiegend bei der Interone Worldwide tätig und für die Konzeption eines globalen Relaunches zuständig. Desweiteren arbeitet er als “Senior Informatin Architect” für E-Plus Mobilfunk GmbH.
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Markus Strick
Absolvent des Fachbereichs Design der FH Aachen. Zwischen 2003 und 2007 Screendesigner bei der Agentur artenreich GmbH. Seit 2007 als selbständiger Designer in der Bürogemeinschaft »Atelier am Schlachthof« in Köln. Zur Zeit arbeitet Markus Strick unter anderem als Konzepter für Vodafone in Düsseldorf.
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Erstellt am 28. September 2008 um 16:04 Uhr | Kategorie: Nicht kategorisiert

Luft und Wasser statt Benzin

Jetzt – endlich – ist der Benzinpreis so hoch gestiegen, dass alternative Konzepte für den Antrieb im Individualverkehr auch für Endkunden tolerierbar werden.

Da wäre zum Beispiel der Antrieb mit Pressluft:

Oder gar Wasser als Brennstoff:

Anders als die Elektroautos, die Wasserstoff-Sauerstoff-Brennstoffzellen als Energie-Speicher verwenden, arbeiten diese Motoren um die direkte explosive Verbrennung des Wasserstoffes im Motor. (siehe Wasserstoffverbrennungsmotor)

Erstellt am 17. July 2008 um 10:28 Uhr | Kategorie: Nicht kategorisiert

Web-TV für die kritische Klasse

Patrick Beuth in der Frankfurter Rundschau über Hobnox:

Der Internet-Kanal Hobnox hat für sein ausgefallenes Konzept einen Grimme-Preis bekommen.

Experten bejubeln das Angebot als richtungsweisend. Eine hoch professionell gestaltete Plattform, auf der sich Kreative in Text, Video und Ton künstlerisch austoben können, unterstützt von einer 70 Mann starken Redaktion, spricht für hohe Qualität, für einen möglichen Kult. “In zehn Jahren wird das das klassische Fernsehen sein”, glaubt Mitbegründer Yousef Hammoudah. Die Art und Weise, wie Fernsehen konsumiert werde, ändere sich. “Das Nischenprinzip bekommt durch das Internet eine völlig neue Bedeutung.” Neu sei auch, dass “die Zuschauer das Programm gestalten und entwickeln”.

Eine weitere Besonderheit: Hobnox hat keine Vorbilder. Nicht einmal in den USA. Zwar erheben mehrere Unternehmen Ansprüche auf die Idee für das Web-TV der Zukunft, doch alle haben andere Ansätze. Die Firma Blinx etwa hat mit BBTV einen Kanal geschaffen, auf dem Filme und Serien zu sehen sind, bei denen die Software “mitdenkt” und Links zu den Schauspielern angibt oder auch den gesprochenen Text einblendet. Das verbindet zwar Fernsehen und Internet, aber der ganze “Selbermachen”-Bereich fällt weg.

[Mehr bei FR-Online]

Erstellt am 11. July 2008 um 11:27 Uhr | Kategorie: Nicht kategorisiert

Racetrack

Roger Highfield von Telegraph UK berichtet: IBM stellte eine Speichertechnologie vor, die nicht nur die Kapazitäten von mobilen Geräten erheblich vergrößert (bis zu einem hundertfachem), sondern zugleich auch wesentlich weniger Strom verbraucht und somit die Geräte mit einer erheblich längeren Laufzeit ausstattet. Ein heutiger iPod könnte so 500.000 Songs speichern und hätte eine Akkulaufzeit von 80 Stunden.

Die Technologie mit dem Codenamen »Racetrack« ist noch im Stadium der Erkundung – aber es sei laut IBM absehbar, dass sie in den nächsten 10 Jahren marktreif wird.

Erstellt am 12. April 2008 um 14:13 Uhr | Kategorie: Nicht kategorisiert

Die Chinesen sind Schuld an den Hurricane-Katastrophen (?)

Chinese pollution makes American storms worse: »Aerosols and soot from coal power stations are seeding clouds leading to alterations in the frequency and severity of weather events over the US.«

Immer besser, wenn man der zweitschlimmste ist….

Erstellt am 13. March 2007 um 17:35 Uhr | Kategorie: Nicht kategorisiert

Utopie – Überlegungen zu einem zeitlosen Begriff

Utopisches Denken ist seit längerer Zeit in Verruf geraten. Obwohl der »wissenschaftliche« Sozialismus den »utopischen« für überwunden erklärte, werden utopische Vorstellungen für das Scheitern des Realsozialismus verantwortlich gemacht.

Rolf Schwendter beschreibt in einem kurzen Abriß die Entwicklungsgeschichte der Utopien, um sich dann mit gegenwärtigen und kontroversen utopischen Konzepten linker Bewegungen auseinanderzusetzen (zentralistischer oder dezentraler Aufbau; Entstehung von utopischem Bewußtsein aus den Wünschen und Tagträumen der Einzelnen etc). Dem Utopie-Begriff im wissenschaftlichen Diskurs widmet der Autor einige »vorläufige Überlegungen« am Ende seiner Schrift.

[via datacontrol]

Erstellt am 21. November 2006 um 18:36 Uhr | Kategorie: Nicht kategorisiert

Microsoft ein Raubkopierer…?

Microsoft wurde von der Europäischen Regulierungsbehörde das Trademark für den Windows Vista Systemfont verweigert. Wie die Behörde feststellt handelt es sich um ein Plagiat der Schrift Frutiger Next dessen Copyright die Linotype GmbH hält.

Interessant sind vielleicht die Details der Begründung, die darlegt, welche Aspekte der Schrift als ausreichend identisch angesehen werden, um ein Plagiat zu begründen:

As rightfully observed by the Applicant and uncontested by the Holder, the prior design and the RCD are to be considered identical. The typefaces of both designs have the same stroke thickness. The ratio from cap-height to descender height is equal. The proportion of character height to character
pitch is identical. The type face in the specimen text does not show any differences. The minuscule “a”, “c”, “e” “g” and “t” have the same proportion in the prior design and the RCD. The height of the crossbeam at the “e” is identical. The height of the bow at the “a” is identical. The “c” shows the same shape and the same loophole. The lowercase “s” and the capital “S” show the same sweep. The capital “G” and “S” are totally identical in both designs. The numeric characters “3”, “5”, “6” and “9” do not show any difference.

Erstellt am 4. April 2006 um 13:05 Uhr | Kategorie: Nicht kategorisiert

Visualisierung-Berater

Das Ideentower-Weblog kommentiert einen einem Bericht der »Brand Eins«: »Viele Unternehmen sind an dem Punkt angelangt, bei dem die Powerpoint Präsentation nur müde machen da die Komplexität macnher Themen und Strukturen nicht mehr vermittelt werden können. Hier kommen die Visualisierung-Berater ins Spiel. Bei den Visualisierungstechniken wird kein „alter Wein in neuen Schläuchen“ eingeschenkt und die Organisation und ihre Strategien nur bildlich dargestellt. Nein, hier werden die Schwierigkeiten und Abhängigkeiten im Unternehmen anhand großformatiger Bilder dargestellt.« [via Tobias Jordans del.icio.us Links]

Der Bericht der Brand Eins ist (mal wieder) ein Beleg dafür wie wesentlich die Funktion von Kommunikationsgestaltung innerhalb von Unternehmen sein kann.

Erstellt am 10. February 2006 um 13:00 Uhr | Kategorie: Nicht kategorisiert

»Snap decisions« bei Websiten

Christine Perfetti von UIE Brainsparks berichtet über einen Beitrag in der Fachzeitschrift Nature, in welchem über Wahrnehmungsforschung an der Carleton University in Ottawa berichtet wird:

Lindgaard and her team presented volunteers with the briefest glimpses of web pages previously rated as being either easy on the eye or particularly jarring, and asked them to rate the websites on a sliding scale of visual appeal. Even though the images flashed up for just 50 milliseconds, roughly the duration of a single frame of standard television footage, their verdicts tallied well with judgements made after a longer period of scrutiny.

Hier ist ein Beispielexperiment mit dem einblenden einer Seite für 50 bzw. 500 Millisekunden.

Ich halte es für absolut möglich mit dieser Methode die Prinzipien zu erkennen nach denen unsere Wahrnehmung die Eindrücke strukturiert und prioritisiert. Nicht einverstanden bin ich aber mit der Art und Weise wie Perfetti den Begriff »aesthetics« verwendet: nämlich nur als Faktor der visuellen Form. Warum formalästethische Fragen immer noch so oft auf rein visuelle Phänomene isoliert werden kann ich nur vermuten.

Erstellt am 22. January 2006 um 1:43 Uhr | Kategorie: Nicht kategorisiert

Nächste Rotationsaufgabe

Die derzeitige Rotationsgruppe beschäftigte sich mit dem Thema »Peak Oil«. In der nächsten Woche wird eine neue Rotationsgruppe kommen und ich denke schon nach, welches Alternativthema zum Visualisierungsproblem gemacht werden könnte. Ich liebäugele natürlich wieder mit Themen, die wieder mit Überdimensionalität zu tun haben – also die Darstellung von Fakten, die einfach schwer vorstellbar sind. Zur Zeit in der engeren Wahl:

  • Supervulkane und deren Auswirkungen (z.B. die Yellowstone Magmakammer deren Ausbruch geologisch gesehen überfällig ist)
  • Weltweite Rodung von Urwäldern und deren Folgen
Erstellt am 4. December 2005 um 15:27 Uhr | Kategorie: Nicht kategorisiert

Für’s Geschichtsbuch: Sony BMG Rootkit

Seit einigen Wochen fegt nun schon das Thema Sony BMG Rootkit (Hintergrund: Was ist ein Rootkit?) durch die Blogsphere. Sony BMG hat sich in den USA hinreissen lassen einige Audio CDs mit einer Software auszustatten, die sich beim einlegen der CD in den Computer selbst heimlich installiert. Die Installation ist so gemacht worden, dass die neue Software möglichst unentdeckt bleibt. Heise.de:

Der Kopierschutz installiert unter anderem auch Filtertreiber für CD-ROM-Laufwerke sowie für die IDE-Treiber, durch die er Zugriffe auf Medien kontrolliert. Die Software taucht weder in der Software-Liste der Systemsteuerung auf, noch lässt sie sich über einen Uninstaller deinstallieren. Sie versteckt nicht nur die ihr zugehörigen Dateien, Verzeichnisse, Prozesse und Registry-Schlüssel, sondern global alles, was mit $sys$ im Namen anfängt. Hierdurch wird Nutzern ein Bärendienst erwiesen – Schadsoftware kann sich einfach durch entsprechende Namensgebung mit Sonys Hilfe tarnen.
Der Treiber fragt alle zwei Sekunden alle laufenden Prozesse nach den von ihnen geöffneten Dateien ab, um seiner Aufgabe – dem Verhindern von unerwünschten Kopien – nachzukommen, und das gleich jeweils achtmal am Stück. So verbraucht der nicht ganz koschere Kopierschutz Rechenzeit, auch wenn die zu schützende CD gar nicht im Laufwerk liegt. Die Software verankert sich derart tief im System, dass sie selbst im abgesicherten Modus gestartet wird. Wenn die Treiber also Probleme verursachen, könnten sie das System komplett unbrauchbar machen.

Rein zufällig entdecckte Mark Russinovich von Sysinternals beim testen einer neuen Version seines kostenlossen RootKit-Scanners RootKit Revealer. Er berichtet zudem, dass die XCP gennante Software von der Firma First4Internet stümperhaft implementiert ist und so ein Sicherheitsrisiko ist: es ermöglicht Dritten sehr leicht das einschleusen weiterer versteckter Programme. Zudem scheint First4Internet sich Programmcode aus einem Open Source Projekt entliehen zu haben, was laut GPL-Lizenz eigentlich dazu führen müßte, dass First4Internet den Quellcode des RootKits offenlegen muss. Zwar hat Sony einen Uninstaller veröffentlicht, der aber zunächst seinerseits Sicherheitsprobleme hat.

Die RootKit-Software gibt es im Moment zwar nur für Windows, aber Sony BMG testet bereits etwas ähnliches für MacOS X.

Der Präsident der Recording Industry Association of America (RIAA) – oberster Schützer des Urheberrechts im Musikbereich in den USA – zeigt Verständnis für Sony BMG und vermutet, dass auch andere Hersteller ähnliche Strategien anwenden (nur das diese bisher nicht bekannt geworden sind).

Die heimliche Manipulation des Systems ohne Zustimmung des Benutzers durch einen grossen Hersteller stellt einen einmaligen Vorgang dar (zynisch könnte man behaupten, dass Microsoft dies unentwegt macht, aber gemeinhin dienen die Windows-Updates zur Sicherung des Systems). Es ist somit auch klar, dass nicht nur Microsoft, sondern auch einige Verbraucherschutzbehörden in den USA juristisch gegen Sony BMG vorgehen.

Der Fall des Sony BMG RootKits macht die Problematik deutlich, die Verbraucherschützer und Sicherheitsexperten schon lange bemängeln: dass die technischen Lösungen zur Sicherhung des Urheberrechts vor allem die Rechte der Verbraucher beschneiden könnten.

Erstellt am 4. December 2005 um 13:51 Uhr | Kategorie: Nicht kategorisiert

T-Online stellt Weblog-Dienst ein

Wie heise.de berichtet beendet T-Online die Kooperation mit Six Apart (Hersteller von Movable Type und Anbieter des Weblog-Hosting-Services Typepad.com). Dies kann nun mehrere Dinge bedeuten: in Deutschland gibt es noch keinen wirklichen Markt für Weblogs, die URLs unter denen die Weblogs dann liefen waren nicht attraktiv oder der monatliche Preis für das Weblog war zu hoch. Wahrscheinlich trifft alles ein bisschen zu.

Erstellt am 25. November 2005 um 14:53 Uhr | Kategorie: Nicht kategorisiert