lehre

Seminar »Real Fake«

Lehrveranstaltung im Masterstudiengang
im WS 2017/2018
MA PD+KD

Seminarbeschreibung

Unser Alltag ist ein Alltag medialer Erfahrungen. Es wird präsentiert und repräsentiert: die Parteiprogramme, politische Werbung, die Propaganda. Professionelle Selbstinszenierer werden zu YouTube-Stars, »Influencern« oder US-Präsidenten. Reality-TV ist in der Regel ohne Realitätsbezug! »Richtig« ist was unwidersprochen bleibt, »wahr« ist, was behauptet werden kann. Diskussionen über alternative Fakten und Fake News prägen eine Vertrauenskrise der Medien in denen die Unterscheidung von Ereignissen in simulierte oder tatsächliche unmöglich geworden ist.

»Wahrheit ist die Erfindung eines Lügners.«
(Heinz von Förster)

Bestimmte Akteure bedienen sich immer wieder der Strategie der Täuschung und der Suggestion, um beabsichtige Wirkungen zu erzielen und bei Konsumenten bestimmte Schlussfolgerungen zu provozieren. Sie bedienen sich hier antiker Fertigkeiten, den Strategien der List, der Gaukelei, der Inszenierung, der Suggestion und der Manipulation. Diese sind so alt wie die Menschheit und entsprechende Anekdoten ziehen sich durch die Weltgeschichte wie ein roter Faden.

Wir sind gewöhnt daran mit harmlosen Unwahrheiten und kleinen Manipulationsversuchen konfrontiert zu sein: unsere Sehgewohnheiten und Rezeptionsverhalten sind längst an diese Umstände angepasst. Allerdings werden neue Technologien die Grenze zwischen dem Realen und dem Artifiziellen weiter als je zuvor verschwimmen lassen. Die Gestaltung steht hier vor einer besonderen Herausforderung im Bezug auf die Frage der Authentizität und Glaubwürdigkeit — vielleicht sogar im Bezug auf die Stärkung der Menschen gegen Manipulation und Propaganda.

Seminarziele

Die Teilnehmer des Seminars werden sich mit Beiträgen zur Thematik auseinandersetzen, um ein breiteres Verständnis des gesellschaftlichen Diskurses und der gestaltungsbezogener Fragestellungen zu entwickeln. Eigene Gedanken und Positionen werden erarbeitet und in Form einer eigenen Arbeit oder Hausarbeit entwickelt.

Seminarthemen

Public Relations, Werbung, Präsentation, Marketing, Simulation, Psychoanalyse, Desinformation, Propaganda, »Fake News«, »Alternative Facts«, Virtual Reality, Augmented Reality, Kybernetik 2. Ordnung, Computer-Generated-Graphics, Realtime Imaging, Artificial Intelligence, …

Voraussetzung

Das Seminar richtet sich in erster Linie an Studierende des Masters Produktdesign und Kommunikationsdesign (Module Gesellschaftswissenschaften 1 bzw. 2)

Anmeldung

Anmeldung über Campus erbeten.

Termine

Mittwochs 14:00-18:00 Uhr
Raum 01104 oder 03115

Erstellt am 11. September 2017 um 0:29 Uhr | Kategorie: lehre

Seminar »Real Virtuality«

Lehrveranstaltung ab 3. Semester
im WS 2017/2018
KD (offen für PD!)

Seminarbeschreibung

Virtual Reality (kurz »VR«) wird schon seit vielen Jahren als Wundertechnologie portraitiert in mit der man neue körpernahe mediale Erfahrungen machen kann. Die Möglichkeit in computergenerierte Umgebungen eintauchen und mit ihnen interagieren zu können verspricht, dass neue Arbeits-, Anwendungs- und Forschungsfelder für die Interaktive Gestaltung entstehen werden. Durch technische Fortschritte ist es in den letzten Jahren gelungen die VR-Technik kostengünstig anzubieten, so dass sich ein Durchbruch im Markt bevorsteht.

Aber in welcher Weise dieses Medium eingesetzt und sinnvoll gestaltet werden kann, das ist eine spannende und nach wie vor offene Frage. Viele Akteure beginnen sich mit ersten Projekten im Bereichen Kunst, Unterhaltung, Industrie, Gesundheit oder Bildung zu positionieren.
Neben VR finden sich auch benachbarte Bereiche der »Mixed Reality« (MR) bzw. der »Augmented Reality« (AR), welche durch aktuelle Software- und Hardware-Innovation eine schnelle Marktpräsenz und Bedeutung erreichen werden.

Seminarziele

In diesem Projektseminar werden sich die Teilnehmer mit der neuen VR-Technik praktisch auseinandersetzen und auf der Basis erster eigener Experimente den spezifischen Anforderungen an Gestaltung herantasten und dabei eigene Entwurfskompetenz im Bezug auf das Medium entwickeln

Seminarthemen

»Virtual Reality«, Augmented Reality, Mixed Reality, Telepresence, Simulation, »Big Data«, Game Design,  …

Voraussetzung

Abgeschlossenes 1. Studienjahr. Begleitend zum Seminar findet im KD in diesem Semester im Modul „Interaction/Interface 2“ eine Kurs zum Tool Unity 3D statt. Die Teilnahme wird empfohlen.
Produktdesigner können an dieser Veranstaltung über eine entsprechende Anmeldung eines korrespondierenden Angebotes von Prof. Manfred Wagner teilnehmen. Prof. Wagner wird fr die Produktdesigner dann als Prüfer agieren.

Anmeldung

Anmeldung über Campus erbeten.

Termine

Mittwochs 10:00-13:00 Uhr
Raum 01104 oder 03115 oder im VR Lab

Erstellt am 5. September 2017 um 15:12 Uhr | Kategorie: lehre

Lehrveranstaltungen im Sommersemester 2017

»Continuity« (Bachelor)

Betreut durch: Prof. Dipl.-Des. Oliver Wrede

Seminarbeschreibung

Gelungene Interaktionsgestaltung schafft ein positives Gefühl: Man kann in der Tätigkeit in eintauchen – ganz gleich, ob es sich hierbei um das (vermeintlich passive) Anschauen eines Kurzfilms handelt, eine mobile App oder ein Computerspiel. Selbst die Bedienung eines Fahrkartenautomaten kann sich in einer bestimmten Situation “natürlich anfühlen” oder eben nicht.

Wie aber stellt man dieses Gefühl her? Hierzu werden ohne Zweifel eine Reihe von Faktoren ausbalanciert. Welche Faktoren dies sind wird u.a. von Psychologen in Form von Denkmodellen vorgeschlagen. Betrachtet man diese, so ergeben sich daraus einige wichtige Fragen: Wie genau können diese Erkenntnisse zur Lösung von Entwurfsfragen herangezogen werden? Wie produziert man also eine hohe Erlebnisqualität? Wann (und vor allem warum) fühlt sich etwas “richtig” und “stimmig” an? Was genau ist mit »Experience Design« überhaupt gemeint?

Seminarziele

Der Titel des Seminars »Continuity« ist eine Anspielung auf die sog. Flow-Theorien aus der Psychologie, die – neben anderen hochspannenden Ansätzen und Beispielen – ein Ausgangspunkt sein werden für offensive Nachforschungen und unschuldige Entwurfsexperimente.

Das Seminar richtet sich somit an alle Studierenden, denn es werden sicher Erkenntnisse gewonnen, die zu den Grundlagen zählen.

Seminarthemen

Immersion, Flow, Form follows Emotion, Joy of Use, Pacing & Interaktionsdynamik, Micro-Interactions, Augmented Reality, Virtual Reality, Interaction Patterns, Empathy Mapping, Experience Mapping, mentale Modellierung, Playfulness, …

Erster Termin: 5. April 2017, 10-13 Uhr, R01104

Siehe auch http://tinyurl.com/m5m94vz

 

»The Meaning of Structure« (Master)

Betreut durch: Prof. Dipl.-Des. Oliver Wrede

Seminarbeschreibung

Dieses Seminar befasst sich mit der Natur und Charakteristik dessen, was gemeinhin als »Struktur« beschrieben wird. Struktur ist das verbindende Element zwischen Inhalt und Form — und im Effekt ein in jeder Gestaltung zwingend innewohnender Sachverhalt.

In unserer Alltagssprache meinen wir aber oft »Struktur« unabhängig bestimmen zu können: Wir strukturieren, »clustern«, systematisieren, koppeln, synchronisieren, ordnen, kategorisieren, schaffen Zusammenhänge oder Differenz — und zwar nicht nur in den Dingen, sondern auch in den Imaginationen, die über Dinge transportiert werden.

Ganz unschuldig und ohne den Anspruch ein philosophisches Seminar zu ersetzen, nähert sich das Seminar der Debatte über Strukturalismus/Poststrukturalismus bzw. zeichnet diese Diskussion nach, soweit es hilfreich ist für eine weitereBestimmung der Rolle des Designers bei der Transformation von Strukturen.

Erster Termin: 12. April 2017 um 14-17 Uhr in R01104

 

Erstellt am 22. March 2017 um 17:36 Uhr | Kategorie: lehre

Ideale vs. reale Studierende (?)

Interessanter Kommentar von einem Kollegen anlässlich einer Diskussion zum Thema »Digitalisierung« an der FH Aachen: Es ist die Rede von »idealen« Studierenden, wie sich die Hochschulpolitik sie sich wünscht — und »realen« Studierenden, die nicht proaktiv studieren oder irgendwie vorgebildet in das Studium eintreten. Die Formulierung als »ideal vs. real« meint hier vielleicht, dass die »realen« Studierende zu oft zu wenig informiert, zu wenig motiviert, zu wenig selbsttändig und zu wenig studierfähig seien.

Ich denke, dass die Hochschulen (bzw. die Lehrenden) hier auch oft zu wenig gegen diese Entwicklung tun!

Dazu ein Zitat aus einem Beitrag aus dem Jahr 2003:

If professors want students to become autonomous, creative, helpful and cooperative, educational institutions must actually allow students to practice exactly these skills (and allow students to be autonomous, creative, helpful and cooperative) by designing curriculums and courses that really value these qualities.

Die These ist, dass wir zwar eine neue Form des Lenrverhaltens wünschen — die Leistungsmessung aber nicht auf diese neue Vorstellung hin ausgerichtet haben. Geprüft wird eben, was leicht zu prüfen ist. Es ist dann nicht wirklich verwunderlich, dass Studierende ihr Lernverhalten auf die für das Prüfungs- und Benotungswesen entscheidenden Fähigkeiten hin abstellen.

Tatsächlich ist die Klage der sich derartig äußernden Dozenten ja nicht, dass sich Studierende nicht auf Klausuren oder Prüfungen vorbereiten, sondern dass sie die »Hidden Agenda« in der Lehre nicht als zusätzliche Anforderung akzeptieren.

Eine Einschätzung dazu, worin diese »versteckten Ziele« der Lehre bestehen:

Educators from different professions nowadays have hidden agendas in teaching. Here is an exemplaric list of what educators would like students to learn:
Optimze their learning strategies (learn to learn)
Contextualize what they understand with what they already know
Conclude own standpoints and arguments from a variety of statements
Debate issues with fellow students and experts
Create materials that help in getting the message across
Learn to talk in front of a group of people and to articulate for different target audiences verbally or by writing
Learn to organize team-work and develop self-organization skills

Das Problem:

Diese Aspekte wechseln beliebig zwischen erwünschtem Ergebnis der Aktivitäten in der Lehre einerseits und andererseits auch als implizite Voraussetzung oder Erwartung an die Studierenden. Und dies ist offenkundig auch abhängig vom Lehrstil einzelner Dozenten, die auf einzelne Aspekte mal mehr und mal weniger Wert legen.

Erstellt am 10. November 2016 um 15:42 Uhr | Kategorie: lehre

Lehrveranstaltungen im Wintersemester 2016/2017

Im Bereich »Interaktive Medien« gibt es im Studiengang Kommunikationsdesign im Wintersemester drei Veranstaltungen an denen alle Studierenden ab dem 2. Studienjahr teilnehmen können:

»Forecast«

Dieses Seminar befasst sich mit der Gestaltung von Informationen und Anwendungen zur Vorhersage von Entwicklungen und Ereignissen.

Betreut durch: Prof. Dipl.-Des. Oliver Wrede

»Einfachheit und Luxus«

Dieses Seminar geht der Frage nach was EINFACHHEIT und was LUXUS in der Interaktiven Gestaltung ist.

Betreut durch: Prof. Dipl.-Des. Wolfgang Gauss

»Little Big Details«

Dieses Seminar befasst sich daher mit der Erforschung und Konzeption außergewöhnlicher Designelemente und -lösungen und der Erschaffung emotionaler und erinnerbarer Momente für den Bereich der interaktiven Medien.

Betreut durch: Prof. Dipl.-Des. Markus Strick

Erstellt am 7. September 2016 um 16:52 Uhr | Kategorie: lehre

UX’er sein oder werden? Fragen der Ausbildung

In einer Session auf dem UX Camp West fragte ich die Teilnehmer danach, wie die Ausbildung besser auf den UX-Beruf vorbereiten kann. Ich persönlich war sehr an der akademischen Ausbildung interessiert — und hier natürlich die Designausbildung. Es waren unter den Teilnehmern auch viele Designer anwesend (auch zwei Ehemalige aus Aachen!).

Wegen der kurzen Zeit hatte ich beschlossen die Diskussion anzustossen durch eine Frage nach MEHR oder WENIGER Spezialisierung auf das UX-Thema, zum Beispiel durch Studiengänge, die auf das Thema ausgerichtet sind. Einige Pro/Contra-Argumente hatte ich als Einstieg auf die Folien gepackt.

In der Diskussion zeigte sich dann, dass die anwesenden, die praktisch unter dem Label UX arbeiten sehr unterschiedliche Herkunft hatten. Die meisten allerdings hatten unterstrichen, dass eine hochschulische Ausbildung vor allem eine wichtige Basis für ihre Arbeit war — eine Ausbildung, die einen mit einem spezifischen Mindset ausstattet, um vielfältig, vielschichtig und analytisch-konzeptionell zu denken. Das UX braucht diesen erweiterten Blick.

Insgesamt fühlte ich mich durch die Wortbeiträge bestärkt in der Lehrkonzeption, die meine Lehre bestimmt und die ich in Aachen vertrete. Das war erfreulich.

Erstellt am 1. September 2016 um 14:35 Uhr | Kategorie: lehreux

Neues Seminar im SS 2016: »Information Mapping«

Nachdem dieses Seminar im WS 2000/2001 zuletzt angeboten wurde (vor 15 Jahren) ist es nun Zeit für eine Neuauflage:

Seminarbeschreibung

Dieses Seminar befasst sich mit der gestalterischen Aufbereitung von Daten zu visuellen (teilweise interaktiven) Darstellungen. Nach einer praktischen Einstiegsphase bearbeiten die Teilnehmer relevante selbstgestellte Themen.

Seminarziele

Die Teilnehmer erstellen Konzepte und prototypische Anwendungen und erwerben sowohl allgemeine methodisches Know-how zur Bearbeitung gestalterischer Probleme im Bereich der digitalen Informations- und Interaktionsgestaltung als auch spezifisches Wissen über die konkreten Probleme und Fragestellungen bei der Handhabung von Daten mit dem Ziel vermittelnde Darstellungsformen daraus zu generieren.

Seminarthemen

»Data Journalism«, Generative Gestaltung, »Big Data«, Datenvisualisierung, Informationsgrafik, Data Mining, Open Data, Information Design, …

Teilnahmevoraussetzungen

Das Seminar ist offen für alle KD-Studierende ab dem 3. Semester. Masterstudierende sind willkommen. Englischkenntnisse sind auf Grund der oft englischsprachigen Lektüre von Vorteil. Eine sehr regelmäßige Teilnahme an den Seminarterminen wird erwartet.

Teilnahme

Bei Interesse bitte eine Anmeldung über das Campus-System (und per Mail an wrede@fh-aachen.de).

Seminar-Blog

http://campusphere.de/

Erstellt am 9. March 2016 um 19:21 Uhr | Kategorie: lehre

Neues Seminar im WS 2015/2016: »Gute Entscheidung, schlechte Entscheidung«

Im Wintersemester 2015/2016 biete ich ein höchst spannendes Seminar für ALLE Studierende (KD ab dem 3. Semester, Teilnehmer aus dem MA willkommen):

»Gute Entscheidung, schlechte Entscheidung«

In diesem Seminar gestalten wir Entscheidungshilfen für verschiedene Entscheidungsprobleme. Um Hilfen für leichtere und bessere Entscheidungen zu entwickeln, befassen wir uns mit der Natur von Entscheidungsprozessen in ausgesuchten Situationen (in Gesellschaft, Unternehmen, Politik, Alltag und Spiel). Wie sich zeigen wird, hängen Entscheidungen oft von Dingen ab, die gestaltbar sind.

Und dabei geht es um viel: Gute Entscheidungen fällen — das ist die hohe Kunst des Managements, der Lebensführung, der Politik. Entscheidungen bestimmen den Lauf der Dinge. Wer Entscheidungen fällen muss, der braucht Information, Überblick, Durchblick und Erfahrung. Wie z.B. entscheiden Sie sich jetzt für das richtige Seminar? Was würde ihre Entscheidung erleichtern? Mehr Informationen? Mehr Erfahrung? Verlassen Sie sich auf die Berichte anderer? Wie entscheiden Gruppen, Institutionen und Organisationen? Welche Probleme mit Entscheidungsfragen bestehen in unserer Gesellschaft, im Alltag oder in Unternehmen?

Im Seminar befassen die Teilnehmer sich mit diesem Phänomen der Entscheidung: historische Entscheidungen, Entscheidungshilfen, Kaufentscheidungen, Fehlentscheidungen, Entscheidungsbefugnisse, Bauchentscheidungen, Entscheidungsschwächen, Entscheidungsdruck, Unentschiedenheit, … um nur einige Begriffe zu nennen.

Das Thema wird natürlich schon lange in der Wissenschaft bearbeitet. Und in vielen Bereichen erweist sich die kluge Vorbereitung und Begleitung von Entscheidungen zunehmend als zentraler Faktor für Qualität und Fortschritt.

Ein besseres Verständnis über das Wesen und die Mechanik von Entscheidungsprozessen eröffnet die Chance durch Gestaltung (auch im Sinne von „Gestaltung als Beratungsform“) die Qualität von Entscheidungen zu verbessern.

Seminarziele

Die Teilnehmer erstellen Konzepte und prototypische Anwendungen und erwerben sowohl allgemeine methodisches Know-how zur Bearbeitung gestalterischer Probleme im Bereich der digitalen Informations- und Interaktionsgestaltung als auch spezifisches Wissen über die konkreten Probleme und Fragestellungen bei der Vorbereitung und Begleitung von Entscheidungsituationen.

Bemerkungen:

Die Einführungsveranstaltung findet voraussichtlich am Mittwoch, den 30.09.2015 von 14:00 bis 17:00 (ggf. im Raum 03115) statt. Näheres wird noch via E-Mail bzw. hier in Campus angegeben.

Voraussetzungen:

Das Seminar ist offen für alle KD-Studierende ab dem 3. Semester. Masterstudierende sind willkommen. Englischkenntnisse sind auf Grund der oft englischsprachigen Lektüre von Vorteil. Nur eine sehr regelmäßige Teilnahme an den Seminarterminen kann den Lernerfolg sicherstellen. Programmierkenntnisse sind keine Voraussetzung.

Erstellt am 4. September 2015 um 11:46 Uhr | Kategorie: lehre

Vier Professuren am FB Gestaltung der FH Aachen ausgeschrieben

Die FH Aachen Fachbereich Gestaltung schreibt aktuell VIER Professuren aus.

Die Bewerbungsfrist ist der 26. September 2014.

Professur für das Lehrgebiet “Fotografie”
(100%, befristet)

Professur für das Lehrgebiet “Interaktive Gestaltung, Schwerpunkt: Interface Design”
(50%, befristet)

Professur für das Lehrgebiet “Industrial Product Desgin”
(50%, befristet)

Professur für das Lehrgebiet “Typografie”
(100%, unbefristet)

Details bei den Stellenanzeigen der FH Aachen.

Erstellt am 26. August 2014 um 11:43 Uhr | Kategorie: lehre

Weitere Veranstaltungen im Bereich »Interaction« im Sommersemester 2013

»Digitale Demenz«

ab 5. Semester
mit Dipl.-Des. Markus Strick

In diesem Seminar beschäftigen wir uns mit Methoden und Möglichkeiten, die uns helfen können, Informationen besser und länger im Gedächtnis zu behalten und abzurufen. Dazu analysieren die Kursteilnehmer Kognitionsprozesse und entwickeln Strategien und Konzepte für eine einfachere Verarbeitung von digitalen Informationen.

»Anything Everywhere Web«

3./4. Semester (Cluster)
mit Dipl.-Des. Wolfgang Gauss

Die Kursteilnehmer erfahren, welche Unterschiede bei der Gestaltung von interaktiven Services für die Endgeräte (PC/Notebook, Tablet-PC, Smartphone, etc.) zu beachten sind und welche Einschränkungen und Möglichkeiten sich aus der Nutzung heraus ergeben.

»Interactive Thinking«

3./4. Semester (Cluster)
mit Dipl.-Des. Elke Klinkhammer

Kreative Denkmethoden, Benchmarking, Organizing Idea & Storyline, Transmedia Storytelling, digitale Touch point, User Journey, Interaction Design

Erstellt am 14. March 2013 um 11:47 Uhr | Kategorie: lehre

Neue Veranstaltung: Bezugswissenschaften im Master

Die Veranstaltung »Bezugswissenschaften« befähigt die Studierenden einige studienrelevante wissenschaftliche Erkenntnisse aus anderen Arbeitsgebieten und Disziplinen auf ihre eigene Arbeit zu beziehen und entsprechende Transferleistungen zu erbringen.

Die Veranstaltung soll zur kritischen Reflektion und diskursive Auseinandersetzung mit dem Forschungsgegenstand, den Methoden und den wissenschaftlichen Erkenntnissen anderer Disziplinen befähigen. Hierbei werden sowohl Beiträge anderer Disziplinen zum Design besprochen, aber auch Beiträge von Designern, welche einen designwissenschaftlichen Blick auf die bezugswissenschaftlichen Felder werfen. Hierbei wird also nicht nur der gestalterische Blick auf die fremden Disziplinen thematisiert, sondern auch die Sicht und die Bezüge eben jener Wissenschaftsbereiche auf das Design.

Organisatorisches

Eine Einführungsveranstaltung findet statt am Mittwoch den 20. März 2013 um 16:00 Uhr in Raum 03115.

Die regulären Termine beginnen dann ab dem 27. März 2013 (dann von 13:00 Uhr bis ca. 17:00 Uhr).

Da die Veranstaltung neu ist sind ALLE Studierenden des Masterstudiengangs willkommen. Es handelt sich nicht um die Fortführung der Veranstaltungen unter dem Titel »Bezugswissenschaften« aus den vorangegangenen Semestern!

Es wird gebeten das Interessen an der Teilnahme an der Lehrveranstaltung unverbindich per E-Mail an wrede@fh-aachen.de mitzuteilen.

Erstellt am 6. March 2013 um 15:12 Uhr | Kategorie: lehre

Semesterausstellung des Wintersemesters 2012/2013

Am Donnerstag, den 31. Januar 2013 von 14.00 bis 19.00 Uhr findet im Boxgraben 100 in Aachen die Ergebnispräsentation aus allen Semestern statt.

Erstellt am 22. January 2013 um 18:24 Uhr | Kategorie: lehre

Masterbewerbung für das Sommersemester 2013 bis zum 03. Dezember 2012

Master Sose 2013 slider 02

Der Master of Arts Kommunikationsdesign und Produktdesign am Fach­­bereich Gestaltung der FH Aachen ist ein konsekutiver und interdisziplinärer Studiengang. Bereiche des Kommunikationsdesigns und des Produktdesigns werden in disziplinübergreifenden Projekten entwickelt und bearbeitet. Der forschende Ansatz steht dabei im Vordergrund und eröffnet eine neue Perspektive auf komplexe Designstrategien in multidimensionalen Projekten.

Voraussetzung für das Studium ist ein hohes Maß an Eigenständigkeit, Reflexionsvermögen und Begeisterung für neue Designansätze, sowie die Fähigkeit diese theoretisch zu untersuchen.

Weitere Informationen und Anmeldebedingungen unter: http://master.design.fh-aachen.de

Erstellt am 25. October 2012 um 8:23 Uhr | Kategorie: lehre

Neue Seminare im WS 2012/2013

Im Wintersemester 2012/2013 werden im Bereich »Interaktive Medien« zwei Lehrveranstaltungen angeboten. Beide Seminare sind zugänglich für alle Studierenden ab dem 3. Semester. Ein bestandenes 2. Semester ist Voraussetzung für die Teilnahme:

»Data Transformation«

Betreuung: Prof. Dipl.-Des. Oliver Wrede
Mittwochs 13-17 Uhr

Erster Termin: 26. September 2012 um 13 Uhr in Raum 03115

Dieses Seminar befasst sich mit der gestalterischen Aufbereitung von Daten zu visuellen (teilweise interaktiven) Darstellungen. Schlagworte in diesem Zusammenhang sind: »Data Journalism«, Generation Gestaltung, »Big Data«, Datenvisualisierung, »Information Mapping«, Data Mining, »Visual Cognition«. Nach einer praktischen Einstiegsphase bearbeiten die Teilnehmer relevante selbstgestellte Themen. Nach einer praktischen Einstiegsphase bearbeiten die Teilnehmer relevante selbstgestellte Themen.

Hinweis: In der Workshop-Woche findet eine Einführung in das kostenfreie Programmierwerkzeug »Processing« (siehe processing.org) statt. Die Teilnahme wird empfohlen!

Seminarziele

Die Teilnehmer erstellen Konzepte und prototypische Anwendungen und erwerben sowohl allgemeine methodisches Know-how zur Bearbeitung gestalterischer Probleme im Bereich der digitalen Informations- und Interaktionsgestaltung als auch spezifisches Wissen über die konkreten Probleme und Fragestellungen bei der Handhabung von Daten mit dem Ziel vermittelnde Darstellungsformen daraus zu generieren.

Seminar-Tags

»Data Journalism«, Generative Gestaltung, »Big Data«, Datenvisualisierung, »Information Mapping«, Informationsgrafik, Data Mining, Open Data, Organic Information Design.

Teilnahmevoraussetzungen

Das Seminar ist offen für alle KD-Studierende ab dem 3. Semester. Master-Studierende sind willkommen. Englischkenntnisse sind auf Grund der oft englischsprachigen Lektüre von Vorteil. Eine sehr regelmäßige Teilnahme an den Seminarterminen wird erwartet.

Weiteres unter: campusphere.de/datatransformation

Hinweis:
Zwei ältere Seminar-Blogs von Interesse in diesem Zusammenhang sind »Code Visual« und »Dynamic Information Design«.

»Multi-Channel-Design – Gestaltung von ganzheitlichen Nutzererlebnissen«

Betreuung: Dipl.-Des. Wolfgang Gauss und Dipl.-Des. Markus Strick
Freitags 9-12 Uhr

Erster Termin: 28. September 2012 um 9 Uhr in Raum 03115

Der Desktop-Computer und das Notebook sind längst nicht mehr die einzigen Geräte, die wir für den Zugriff auf das Internet und andere interaktive Services nutzen: Smartphones, Tablet-PCs und Co. gewinnen in der heutigen Medienwelt zunehmend an Bedeutung. Zeitgemäße Dienstleister präsentieren sich daher kanalübergreifend und angepasst auf den verschiedensten Plattformen und berücksichtigen auch variable Faktoren wie Raum, Zeit und Interaktion.

Daraus ergeben sich folgende Schlüsselfragen, welche bei der Gestaltung solcher Services eine wesentliche Rolle spielen:

– Welche Grundprinzipien der Interaktion kennen wir, um mit Menschen und Dienstleistern unabhängig von Raum und Zeit zu interagieren? Wie macht sich das in unserem Alltag bemerkbar?

– Wie können wir menschliche Erfahrungen kanalübergreifend analysieren, planen, konzipieren, darstellen und in das Design von Benutzeroberflächen übertragen?

Seminarziele

Das Ziel des Seminars ist es, den Teilnehmern einen Einblick zu gewähren, wie man Strategien, Konzepte und Benutzeroberflächen für ein ganzheitliches Multi- und Cross-Channel-Nutzererlebnis entwickelt. Wir berücksichtigen dabei Techniken und Prinzipien der Gestaltung.

Die Kursteilnehmer erfahren, welche Unterschiede bei der Gestaltung von interaktiven und skalierbaren Inhalten für verschiedene Plattformen (PC/Notebook, Tablet-PC, Smartphone, etc.) zu beachten sind und welche Einschränkungen bzw. Möglichkeiten sich aus der Nutzung flexibler Layouts ergeben.

Im Rahmen des Seminars konzipieren und gestalten die Teilnehmer einen eigenen kanalübergreifenden Service, welcher dann prototypisch realisiert und innerhalb des Seminars mit unterschiedlichen Methoden getestet wird.

Seminar-Tags

Responsive Design, Liquid Layout, Dynamic Layout, Scaled Content, Flexible Grids and Images, Responsive Imaging, Responsive Adds, Responsive E-Mail, Responsive Video, Cross Channel, Multi Channel, Smartphone, Tablet-PC, Touchpoints & Transmedia Story Telling, Customer Journeys, Use Cases, Device Complexity, User Experience Design, Interaction Design

Teilnahmevoraussetzungen

– Englischkenntnisse
– technisches Grundverständnis
– Bereitschaft zu Team- und Gruppenarbeit
– erfolgreich abgeschlossenes 2. Semester
– Programmierkenntnisse sind keine Vorausetzungen

Erstellt am 30. August 2012 um 0:01 Uhr | Kategorie: lehre

Debatte über Designausbildung

Auf Stylepark.de läuft gerade eine Debatte über die Designausbildung.

Die bisherigen Beiträge in chronologischer Folge:

Design wird zur Hilfsdisziplin der Kunst von Thomas Edelmann, 5. Februar 2012
Neue Tendenzen in Lehre und Studium nehmen Einfluss auf künftiges Design. In Hamburg ist Design inzwischen nur noch Teil des Kunststudiums. An anderen Kunsthochschulen wird es zum randständigen Fachbereich. Von einer Gegenwehr der Designer aber ist nichts zu sehen.

Warum ist die Banane krumm? oder „Was ist Design?“ von Friedrich von Borries, 15. Februar 2012
„Wird Design zur Hilfsdisziplin der Kunst?” fragte Thomas Edelmann in einem Artikel auf dieser Seite, in dem er sich Gedanken über die Praxis der Designausbildung an Kunsthochschulen macht. Konkret angesprochen wurden dabei auch aktuelle Veränderungen an der HfbK Hamburg. Friedrich von Borries nahm den Artikel zum Anlass, um seine Vorstellungen von Design deutlich zu machen. Borries ist Architekt, lehrt Designtheorie und kuratorische Praxis an der Hochschule für Bildende Künste Hamburg und ist Kurator für zeitgenössisches Design am Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg.

Wege aus der „freiwilligen Selbstverengung“ von Thomas Edelmann, 26. Februar 2012
Die Designausbildung an der HfbK Hamburg wurde neu geordnet, wir berichteten über die Implikationen. Mit der breit angelegten Veranstaltung „Warum gestalten?” lotete der Studienschwerpunkt Design nun unterschiedliche Perspektiven aus. Von der radikalen Stadtkritik bis zum multiperspektivischen Entwickeln.

Neue Formate? Her damit. von Egon Chemaitis, 28. Februar 2012
Sind Lehrende, die selbst kaum nennenswerte Entwurfspraxis vorweisen können, in der Lage auszubilden? Diese Frage stellt Egon Chemaitis, pensionierter Professor für Design-Grundlagen an der Universität der Künste Berlin. Vier Gründe benennt er, die aus seiner Sicht zur Verschiebung der Designausbildung in Richtung Kunst beigetragen haben.

Was kann Design? Replik auf einen Bananenkritiker von Thomas Wagner,
2. März 2012

Friedrich von Borries hat mit Bananen offenbar so seine Probleme. Es kann also nicht schaden, genau zu lesen, was die Frucht tatsächlich mit Design, niederen Empfindungen und Kunst zu tun hat – und welcher Begriff von Design am Ende aus der Bananenschale schlüpft.

Für manche wird es offenbar zu kompliziert von Georg-Christof Bertsch, 6. März 2012
Designer sollten sich nicht lächerlich machen, indem sie Hilfskünstler werden wollen, meint Georg-Christof Bertsch, Honorarprofessor für Interkulturelles Design an der Hochschule für Gestaltung in Offenbach. Vielmehr lägen die fachlichen Herausforderungen in der zunehmenden Komplexität des Berufes Industriedesign selbst.

Vorrang für das Denken von Helmut Staubach, 8. März 2012
Die Unbestimmtheit der Grenze zwischen Kunst und Design sieht Helmut Staubach, Professor für Produkt- und Transportationdesign an der Universität Berlin Weißensee, als Chance für beide Disziplinen.

Design als gesellschaftliche Kraft? von Harald Gründe, 11. März 2012
Angeregt von seinen Lehrerfahrungen an europäischen Designhochschulen bringt Harald Gründl vom Designbüro Eoos vier Thesen zum Design in die Ausbildungsdebatte ein.

Geplagt von der Idee der Rebellion von Michael Erhoff, 16. März 2012
Neue Tendenzen in Lehre und Studium nehmen Einfluss auf künftiges Design. In Hamburg ist Design inzwischen nur noch Teil des Kunststudiums. An anderen Kunsthochschulen wird es zum randständigen Fachbereich. Von einer Gegenwehr der Designer aber ist nichts zu sehen.

Design als brotlose Kunst? von Oliver Schweizer, 3. April 2012
Wo Kunst drin sei, solle nicht Design draufstehen, meint Oliver Schweizer. Der Produktdesigner, der die Schweizer Design Consulting leitet und regelmäßig an Designhochschulen lehrt, sieht in der täglichen Praxis Bedarf für solides Handwerkszeug.

Nähe und Distanz zu den gesellschaftlichen Umständen von Jesko Fezer, 20. April 2012
Jesko Fezer ist seit dem Wintersemester 2011/12 Professor für Experimentelles Design an der Hochschule für bildende Künste Hamburg. Seiner Meinung nach sei Entwerfen nicht mehr oder weniger als die gestalterisch projektive Auseinandersetzung mit der Welt – und eine Kunsthochschule ein geeigneter Ort der Ausbildung dazu.

Raffinierter werden! von Volker Albus, 22. April 2012
Volker Albus, der Produktdesign an der HfG Karlsruhe lehrt, plädiert in der Designausbildung für ein extrem vielfältig angelegtes Themenangebot. Nur so ließe sich den Verwerfungen der gesellschaftlichen, technischen, ökologischen und ökonomischen Gemengelage Rechnung tragen, die das Design heute herausfordert. Mit dem Ausrufen der großen künstlerischen Freiheit allein sei das nicht zu erreichen.

Erstellt am 27. March 2012 um 18:04 Uhr | Kategorie: lehre